Umweltschäden müssen vermieden werden

B299: Teerhaltiges Material bei Arbeiten entdeckt

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Erharting - Um Umweltschäden zu vermeiden, muss ein Fund von teerhaltigem Material unter der B299 untersucht werden. Das behindert den Straßenbau: 

Der Zahn der Zeit hatte seine Spuren an der bestehenden Brücke über den Schoßbach hinterlassen. Das Bauwerk aus dem Jahr 1935 erforderte aufgrund seines Gesamtzustandes und Alters, die keine wirtschaftliche Instandsetzung mehr zugelassen haben, einen sofortigen Neubau. Hierfür wurde die alte Brücke abgebrochen und an gleicher Stelle ein neues Bauwerk errichtet, das den heutigen Anforderungen entspricht.

Fund von teerhaltigem Material während Bauarbeiten

Die wesentlichen Arbeiten bestanden im Abriss der alten Brücke und anschließendem Neubau der Brücke nach heutigen Anforderungen, sowie dem Ausbau der Straße auf rund 400 Meter Länge. Hier konnten entsprechende Synergieeffekte im Zuge der Vollsperrung genutzt werden.

Trotz angemessener Baugrunderkundung war die teilweise Belastung des vorhandenen Straßendamms durch teerhaltiges Material nicht erkennbar. Entsprechend traten die Probleme erst während der Straßenbauarbeiten zu Tage. Durch umsichtiges Verhalten der Verantwortlichen der Baustelle konnten sofort die richtigen Schritte eingeleitet werden und die Begutachtung der Schwere und des Umfangs der Kontaminierung durch Teer durch Spezialisten beauftragt werden.

Endfertigstellung verschiebt sich

Bis zur Klärung des Schadensumfangs und entsprechender Maßnahmenempfehlung für das weitere Vorgehen waren die Arbeiten im Bereich des Straßenbaus behindert. Die Untersuchungen vor Ort und die entsprechenden Laborversuchen ergaben jedoch letztendlich ein relativ positives Ergebnis. Es geht keinerlei Gefahr für die Umwelt insbesondere auf das Grundwasser aus. Auf aufwendigen Bodenaustausch kann jetzt verzichtet werden. Es sind in Bereichen lediglich Stabilisierungsmaßnahmen für die Standfestigkeit des Straßendammes notwendig. Aus den vorgenannten Gründen verschiebt sich die Endfertigstellung der gesamten Maßnahme bis zum Freitag, den 9. Oktober 2015.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmer und Bürger um Verständnis für die unvermeidliche Verzögerung der Verkehrsfreigabe.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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