IHK-Regionalausschuss - Vorsitz hat eine Frau

Wahlen beim IHK-Regionalausschuss: Obermeier-Osl einstimmig gewählt

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Nach der Wahl im Erhartinger Pauliwirt: Ingrid Obermeier-Osl, Florian Loserth (li.) und Franz Leiß-Huber bilden die neu gewählte Spitze des IHK-Regionalausschusses Altötting-Mühldorf.

Erharting - Der Name ist neu, die Vorsitzende nicht: Früher hieß es "IHK-Gremium"; jetzt wurde das Organ der Industrie- und Handelskammer in "IHK-Regionalausschuss" umbenannt. 

In seiner konstituierenden Sitzung hat der IHK-Regionalausschuss Altötting- Mühldorf die Schwindegger Unternehmerin Ingrid Obermeier-Osl einstimmig zur Vorsitzenden gewählt, womit sie die erfolgreiche Arbeit des früheren IHK-Gremiums und jetzt in Regionalausschuss umbenannten IHK-Organs vor Ort im Netzwerk der Unternehmer und Führungskräfte der Region fortsetzen kann.

Auf bewährte Kandidatin zurückgegriffen

Bereits bei der letzten Arbeitssitzung war der Einsatz der Geschäftsführerin des Holzwerkes Obermeier aus der in der Region am stärksten vertretenen Sparte Industrie von allen Ausschussmitgliedern besonders hervorgehoben worden. So war es fast vorhersehbar, dass sie mit ihrem Engagement als bewährte Kandidatin für dieses Amt erneut vorgeschlagen wird. Obermeier-Osl zieht als Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses erneut in die IHKVollversammlung ein, wo sie 2011 auch zur Vizepräsidentin gewählt wurde. Das Organ der Vollversammlung trifft sich zur konstituierenden Sitzung am 20. Juni in München. 

Obermeier-Osl versprach den Regionalausschussmitgliedern, sich weiter bei den vielfältigen Aufgaben wie Infrastruktur, Aus- und Weiterbildung oder auch Rahmenbedingungen der Politik entsprechend für die Belange der heimischen Wirtschaft in der Region einzusetzen. „Als Netzwerk der Wirtschaft in der Region wird der IHK-Regionalausschuss die Stimme für unsere heimischen Betriebe auch weiterhin erheben und sich um den Zusammenhalt der Unternehmen in der Region Altötting/Mühldorf kümmern“, so Obermeier-Osl.

Firmen müssen an einem Strang ziehen

Wichtig ist dabei, dass sich die gesamte südostbayerische Region gemeinsam positioniert und alle Kandidaten und Kandidatinnen auch in den künftigen Sitzungen ihre Stimme erheben und das Netzwerken vom Ein-Mann-Unternehmer bis zum mehrere Tausend Mann beschäftigenden Unternehmen und Global-Player entsprechend pflegen.

Der IHK Regionalausschuss entschied sich aufgrund der Struktur der beiden Landkreise für zwei Stellvertreter: Einstimmig wurden Florian Loserth (39) von der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Loserth, Zehentner & Partner in Mühldorf a. Inn, sowie Franz Leiß-Huber (38) von der Seb. & Ant. Leiss GmbH & Co. KG in Neuötting gewählt.

21 Vertreter als Sprachrohr der Wirtschaft

Loserth war bereits stellvertretender Vorsitzender des regionalen IHK-Gremiums. Der erstmals in die regionale IHK-Vertretung gewählte Leiß-Huber tritt in die Fußstapfen seines Vaters, der langjährig als Stellvertreter wirkte und heuer nicht mehr bei der IHK-Wahl antrat. Diese beiden Stellvertreter decken sowohl die beiden weiteren Sparten Handel und Dienstleistung und die Regionalstruktur der beiden Landkreise Altötting und Mühldorf ab

Mit Stichtag 6. Mai haben rund 14.000 IHK-Mitgliedsunternehmen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf die 21 Vertreter für den neuen IHK-Regionalausschuss gewählt. Unter den Mandatsträgern sind vier Unternehmerinnen. Sieben Kandidaten zogen erstmals in das Gremium ein. 

Der IHK-Regionalausschuss versteht sich als Sprachrohr der Wirtschaft. In seiner ersten Arbeitssitzung Mitte September berät er über sein Arbeitsprogramm für die aktuelle Wahlperiode, die bis 2021 läuft.

Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern

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