am 2. Weihnachtsfeiertag in Erharting

Großer Aufmarsch bei Bayerns größtem Stephani-Umritt - die Bilder

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Erharting – Großer Aufmarsch in Erharting: Beim größten – und nur alle zwei Jahre stattfindenden - Stephani-Umritt Bayerns am zweiten Weihnachtsfeiertag herrschte wieder absoluter Hochbetrieb. 

Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage hatten die Wettergötter am Donnerstag offensichtlich alle schlimmen Wolken und Regenschauer aus Erharting fern gehalten, um einen schönen Umritt für die Rösser, Reiter, Fußgruppen und natürlich Zuschauer zu bewerkstelligen. Sehr zufrieden zeigte sich Organisator Leo Biermaier, der 2. Vorstand vom Verein für Brauchtumspflege Erharting: „Alles ist sehr gut verlaufen und für mich der bislang schönste Umritt den wir je hatten, denn alles hat einfach gepasst vom Wetter bis hin zu allen Teilnehmern“. Noch oben drauf nannte Biermaier eine Zuschauerzahl zwischen 4000 und 5000: „Das ist dann sogar Zuschauerrekord für uns“, freute sich der Mühldorfer, der selbst als aktiver Teilnehmer mit großem Stolz die Standarte des heiligen St. Stephanus trug. 


Stephani-Umritt am 26. Dezember in Erharting (1)

 © Ludwig Stuffer
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So gab es für Pferdefreunde insgesamt 180 prächtige Einspannpferde vieler Rassen und Reiter aus sieben Landkreisen sowie einige Esel aus dem gesamten südostbayerischen Raum und Österreich. Garniert wurde der knapp ein Kilometer lange Umritt mit den lebenden Darstellungen aus den Heiligenlegenden auf 20 Motivwagen durch 80 Frauen, Männer und Kinder. Die Szenen aus dem Leben und Wirken der in der Region verehrten Heiligen wurden traditionell vom Erzmärtyrer und älteste Rosspatron St. Stephanus anführt, eingekreist von seinen Peinigern und dem Martyrium der Steinigung entgegenblickend. Den großen Festzug von Ross und Reitern begleitete Pfarrer Piotr Wandachowicz nach gutem alten Brauch: Zuerst hoch zu Ross und übernahm später die feierliche Segnung der Pferde vor der Kirche. Wie auch schon in den vorangegangenen Jahren gab es wieder einige Neuerungen und Veränderungen. 


Geweihter Stephanihafer als Präsent

Eine Besonderheit zeigten die Erhartinger Kinder mit ihrem im Rahmen des Ferienprogramms gestalteten Festwagen mit der Geburt Christie im Stall zu Bethlehem. Mit dabei waren auch heuer wieder die Apostelfürsten Petrus und Paulus, Johannes der Täufer, die Heiligen Katharina, Cäzilia, Elisabeth, Leonhard, Korbinian, Josef, Bruder Konrad und die drei Könige sowie der Patron gegen Feuersgefahren St. Florian, der Pestpatron St. Sebastian, Johanna von Orleans, der Erzengel Michael und St. Hubertus. Aufwendig gestaltetet war der Motivwagen der niederbayerischen Pfarrei Taubenbach mit dem „lebenden Albanusaltar“. 

Stephani-Umritt am 26. Dezember in Erharting (2)

 © Ludwig Stuffer
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Zwischen den Motivwagen gab es auch heuer wieder viele bunte Reitergruppen in schönen Kostümen. Dem Esel als Reittier Jesu wurde diesmal eine besondere Bedeutung zugetragen: In der Szene „Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten“ kam der Esel stilecht zum Einsatz mit Kindern als mitwirkenden Akteuren. Alle Reiter und Pferde erhielten diesmal als kleine Anerkennung wieder das beliebte Säckchen mit geweihtem Stephanihafer als Futterbeigabe und ein Wachsbild. 

Ludwig Stuffer

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