Schnellladestation im Autohof

Tesla Supercharger in Erharting

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Tesla investiert derzeit massiv in sein Netz von Schnellladestationen - auch in Erharting. (Das Foto zeigt ein Tesla-Fahrzeug, angestöpselt an den ersten europäischen Supercharger im niederländischen Oosterhout.)
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Erharting - Tesla investiert weiter in sein Netz moderner Schnellladestationen für Elektroautos. Jüngster Standort: Der Autohof an der A94 bei Erharting.

Der US-Konzern Tesla bringt seine Schnellladestation "Supercharger" nach Erharting. Der 24-Autohof, der bald in Frixing seine Tore öffnet, wird mit der modernen Anlage für Elektroautos ausgestattet. Wie autoextrem.de berichtet, ist die Ladestation an der A94 sogar schon fertiggestellt und theoretisch einsatzbereit. Sobald der Autohof eröffnet ist, können also Autofahrer ihr Tesla-Fahrzeug in Erharting schnell aufladen.

30 Minuten Laden - 270 Kilometer weit fahren

Tesla Motors:

Die Tesla Motors, Inc. ist ein US-amerikanischer Hersteller von Elektroautos. Tesla gilt als Konkurrent der etablierten Premiumhersteller, möchte etwa sein Model S als Alternative zum 7er BMW und der Mercedes S-Klasse platzieren.

Großes Pfund der "Supercharger" ist ihre hohe Leistung. Mit 120 kW laden sie die Gefährte von Tesla Unternehmensangaben zufolge in 30 Minuten soweit auf, dass die Reichweite des Autos 270 Kilometer beträgt. Zum Vergleich: Stöpselt man das Fahrzeug daheim eine halbe Stunde an die Steckdose, kommt es gerade einmal 27 Kilometer weit. Eine kurze Pause an einer Raststätte, ein kleiner Snack, und schon kann die Fahrt weitergehen. Dieses Mobilitätsversprechen möchte Tesla mit einem breiten Netz von Superladestationen in ganz Mitteleuropa einlösen. Dem US-Unternehmen zufolge gibt es in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, England, Dänemark, Schweden und Norwegen immerhin schon insgesamt 35 Stationen. In Deutschland gibt es derzeit zehn Standorte, unter anderem in Würzburg und Regensburg.

Tesla schafft sich seine Infrastruktur selbst

Teslas Ankündigung, in Deutschland in großem Stil in die Mobilitätsinfrastruktur einzusteigen, hat die Beobachter aufhorchen lassen. Wenn es in Deutschland zu wenige Ladestationen gibt, baut Tesla sie eben kurzerhand selbst, so der Tenor. Der Absatz der Tesla-Fahrzeuge könnte davon einen Schub erhalten. Schließlich treibt heute noch viele Autofahrer die Frage um, wo sie mit ihrem Elektroauto tanken sollen, wenn der Akku leer wird.

Von seinem Model S lieferte Tesla im vierten Quartal 2013 immerhin 6900 Fahrzeuge aus - ein Rekordwert. Die Nachfrage in Deutschland schwächelte allerdings noch. Mit einem flächendeckenden Netz von Ladestationen will Tesla jedoch die Trendwende schaffen.

Supercharger de facto Tesla-Fahrern vorbehalten

Einziger Wermutstropfen: Die Supercharger sind Schnellladestationen für das Modell S von Tesla. Andere Elektrofahrzeuge können schon alleine aus technischen Gründen nicht geladen werden, die Autohersteller verwenden schlicht unterschiedliche Ladestandards. Zwar hat Tesla angekündigt, sein Netz für Fahrzeuge anderer Hersteller zu öffnen, doch auch dann müssten deren Fahrzeuge die technischen Anforderungen erfüllen - und wie das Model S mit 135 kW-Gleichstrom geladen werden können.

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