"Selbständigkeit und Sicherheit dank Sosfon"

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BRK Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier, Hausnotrufmitarbeiter Helmut Kütbach und Anna Strotzer, die 300. Nutzerin

Erharting - Im eigenen Haus wohnen bleiben - ein Bedürfnis vieler Älterer. Die Sicherheit gewährleistet das Hausnotrufsystem des BRK, dessen 300. Nutzerin jetzt geehrt wurde:

„Ich lebe einfach sorgenfreier mit dem Sosfon des Roten Kreuz, kann trotzdem unabhängig von meinen Kindern noch in meinem geliebten Haus wohnen bleiben. Schließlich weiß ich das bei einem Sturzes schnelle Hilfe gewährleistet ist. Wie wichtig dies ist, weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich habe viele Jahre meinen Mann gepflegt“ , begründet die 84-jährige Anna Strotzer ihre Entscheidung für das Sosfon, dem Hausnotrufsystem des Bayerischen Roten Kreuz. „ Ich lebe gerne allein und bin auch noch per Auto mobil. Da ist es für mich ein Glücksfall, dass ich sogar in die Badewanne mit dem Funkfinger und über das Gerät im Ernstfall Kontakt zur Hausnotrufzentrale herstellen kann. Dass mein Wohnungsschlüssel in einer der Rettungswachen des BRK hinterlegt ist gibt mir ein gehörige Portion an Sicherheit“, stellt sie lachend gegenüber Mühldorfs BRK Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier und Hausnotrufmitarbeiter Helmut Kütbach  heraus.

In der Tat : Anna Strotzer hat sich ihren Lebensmut und ihre Energie in keinster Weise nehmen lassen., sprüht im Gespräch vor Tatendrang, betont, dass sie natürlich engsten Kontakt zu ihren Kindern pflegt. Man spürt, dass die 300.Teilnehmerin des Hausnotrufsystem (Sosfon) des Roten Kreuz im Landkreis Mühldorf auch geistig noch voll am Leben teilnimmt, vielseitig interessiert ist. Das Sosfon beziehungsweise der Hausnotruf des BRK ist ein Angebot für alle Menschen, die ihre Selbständigkeit mit einer optimalen Sicherheit in den eigenen vier Wänden verbinden wollen.

So funkitioniert das Sosfon

Das Hausnotrufsystem des Roten Kreuz - Testsieger in der Vergangenheit bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest - besteht aus einer Teilnehmerstation und dem wasserdichten Funkfinger. Die Teilnehmerstation ist mit dem Telefonnetz verbunden, den wasserdichten Funkfinger trägt der Teilnehmer für Notfälle bei sich. Alarm kann jederzeit auf Knopfdruck über den Funkfinger oder die Teilnehmerstation ausgelöst werden. Die Anlage stellt eine Freisprechverbindung zwischen Teilnehmerstation und der Hausnotrufzentrale des Roten Kreuzes her. Diese verständigt wie vereinbart und nach der Art des Problems Bezugspersonen, Mitarbeiter des Hausnotrufes sowie im Notfall den Rettungsdienst.

„Natürlich ist für mich die dreihundertste Teilnehmerin des Sosfon ein Grund zum Feiern und Frau Strotzer mit einem Blumenstrauß zu ehren“, betont BRK Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier. „Es freut uns, dass wir mit dieser wichtigen Dienstleistung die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden fördern können. Aufgrund des großen Erfolges haben wir deshalb als Rotes Kreuz im Landkreis Mühldorf für Interessierte unsere Aktion Schnuppermonat im neuen Jahr verlängert“, so Tanja Maier abschließend.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim BRK-Kreisverband Mühldorf unter der Servicenummer 08631- 36 55 – 26.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Mühldorf

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