Bau der Mü 40 ist endlich gesichert

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Die Mü 40 kann endlich gebaut werden. Es ist gelungen, das letzte noch fehlende Grundstück zu kaufen.

Mühldorf - Die Mü 40 kann endlich gebaut werden. Darüber informierte Herbert Hoch vom Landratsamt den Kreistag. Damit nimmt das Straßennetz rund um den Autobahnbau Gestalt an.

Der Straßenbau rund um die Autobahn zwischen Heldenstein und Dorfen war jetzt auch Thema der Kreisgremien. Landrat Georg Huber forderte dabei die Gemeinden entlang der Trasse auf, im Rahmen der bevorstehenden Anhörung zu den Planungen der Autobahndirektion auf ihre Interessen zu achten und auf Veränderungen zu bestehen.

Dabei geht es laut Huber vor allem um den Bau von Entlastungs- oder Umgehungsstraßen im nordwestlichen Landkreis. Ortsdurchfahrten wie Obertaufkirchen könnten als Zubringer zur Autobahn stark belastet werden, wenn es keine Alternativen gebe. Als Beispiel für gelungene Einflussnahme nannte Huber den Bau eines Kreisverkehrs an der Ausfahrt Heldenstein, der die zunächst von der Autobahndirektion geplanten Kreuzungen mit zwei Kreisstraßen ersetzt.

Die Autobahndirektion hat laut Huber Mitte April Nachbesserungen zu den bisherigen Plänen, die sogenannte Tektur, bei der Regierung von Oberbayern eingereicht. Die Regierung muss die Pläne für den Abschnitt genehmigen. Die Änderungen berücksichtigten frühere Anhörungsverfahren und die Urteile des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Sie betreffen laut Huber zum Teil den Naturschutz. So hat die Autobahndirektion unter anderem erweiterte Maßnahmen zum Schutz der Fledermauskolonie in Schwindkirchen und Lärmschutzmaßnahmen aufgenommen.

An der Trasse selbst seien keine Änderungen vorgenommen worden, sagte Huber. Allerdings würden mehrere Kreisstraßen verlegt oder den neuen Erfordernissen durch die Autobahn angepasst.

Fortschritt beim Straßenbau verkündete Herbert Hoch, Geschäftsbereichsleiter im Landratsamt. Der Bau der Mü 40 als Verbindungsstraße zur Autobahn ist nach seinen Angaben endlich gesichert. Wie er dem Kreistag mitteilte, ist es gelungen, das letzte noch fehlende Grundstück zu kaufen. "Damit ist die Trasse gesichert", sagte Hoch unter dem Applaus der Kreisräte.

Jetzt steht dem Anschluss Aschaus an die Autobahn über auszubauende Kreisstraße Mü 25 und die Mü 40 nichts mehr im Wege. Für die Mü 40 gibt es eine Bauerlaubniserklärung, für die Mü25 zwischen Thann und Haigerloh wird laut Hoch die geplante Trasse freigeräumt.

Auf einem guten Weg sieht Hoch auch die Beseitigung des Bahnübergangs an der Mü30 von der Isentalstraße nach Obertaufkirchen. 60 Prozent der Grundstückseigentümer hätten in der ersten Gesprächsrunde bereits dem Bau zugestimmt, erklärte Hoch.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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