Trinkwasserproblem: Ende in Sicht

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Das Brunnenschutzgebiet am Harter Weg umfasst sechs Brunnen. Im Brunnen Nummer 6 wurde laut städtischem Bauamt im März eine KBE (koloniebildende Einheit) festgestellt.

Töging - Die Anlage zur Bestrahlung des Trinkwassers mit ultraviolettem Licht ist im Wasserwerk am Brunnenweg eingebaut. Nach dem elektrischen Anschluss in den kommenden Tagen soll damit das Töginger Trinkwasser sicher von Keimen befreit werden.

Die Anlage wurde eigens für das Töginger Wasserwerk konstruiert. Erste Kostenschätzungen im Stadtrat hatten auf über 60 000 Euro gelautet. Die Stadt hatte die Anlage bestellt, nachdem in Trinkwasserbrunnen wiederholt Keime festgestellt worden waren. Auch nach der Inbetriebnahme soll das Trinkwasser aus Sicherheitsgründen noch einige Tage gechlort werden. Vor etwa vier Monaten waren bei Routinemessungen Keime im Wasser des Brunnens VI entdeckt worden. Der Brunnen ist seitdem vom Netz genommen worden. Wochen später gab es erneut belastete Proben. Zeitweise mussten die Bürger der Stadt ihr Wasser abkochen. Seit vielen Wochen wird das Wasserleitungsnetz gechlort.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie am Dienstag im Mühldorfer Anzeiger.

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