Eine starke Region repräsentieren

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Mühldorf - Die Aufsichtsratsitzung und Gesellschafterversammlung des Städtebundes Inn-Salzach fand in Mühldorf im Gasthaus Turmbräugarten statt.

Städtebund-Vorsitzender Günther Knoblauch gab einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr und freute sich auf ein positives Jahresergebnis.

Das Bestreben die Stärken der Region nach außen zu präsentieren und zu repräsentieren sowie die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, sei nach wie vor ein großes Anliegen der Gesellschafter. Lobby-Arbeit wie das Mobilisieren für unsere Region und Kontakte zu knüpfen oder zu ermöglichen haben hier einen großen Stellenwert.

Um die Imagestrategie der Region zu fördern, fanden im Jahr 2010 wieder zahlreiche Initiativen statt. Die jährlich stattfindenden Unternehmer-Dialoge bis zur Teilnehme an der IKOM an der technischer Universität in München sowie ein Kooperationstag an der TU in München sind nur ein Auszug aus den Aktivitäten des Städtebundes Inn-Salzach.

Unternehmer-Dialoge fanden im Jahr 2010 in Eggenfelden bei HAWI, im Mühldorf bei der Firma Belimed, in Aschau am Inn bei Rheinmetall Nitrochemie und in Mehring bei Hasenkopf Holz- und Kunststoff statt.

Nach Rückmeldungen konnten auch 2010 wieder Geschäftskontakte geknüpft und das Zusammenarbeiten einiger Firmen ermöglicht werden.

Auf der IKOM, dem Karriereforum der TU München, konnte der Städtebund Inn-Salzach als Verbund einer Wirtschaftsregion mit über 70 000 Arbeitsplätzen und in Verbindung mit Unternehmen aus der Region, den Studenten und Absolventen die Karrieremöglichkeiten näher bringen und präsentieren. Viele Studenten waren erstaunt über die vielen Arbeitsplätze und was für eine breite Palette beruflicher Möglichkeiten die Region zu bieten hat.

Aus der Bürogemeinschaft mit der Städtebund Inn-Salzach und der Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach entstandenen die Fachvorträge Energiemanagement in der Gemeinde, die im Sommer dieses Jahres im Haberkasten stattfanden.

Besonders für die Verkehrsinfrastruktur der Region macht sich der Städtebund stark, den Weiterbau der A94 Richtung München oder die dringend notwendige Bahnanbindung an München sowie auch die Planung für die Transeuropa-Magistrale Paris-München-Bratislawa über Mühldorf stehen dabei im Vordergrund.

Einen sehr großen Stellenwert hat im Frühjahr die Jahrshauptversammlung der Magistrale, die hier in Mühldorf und Burghausen stattfinden wird. Die Vorbereitungen mit dem Städtebund Inn-Salzach, dem Landkreis Altötting und dem Landkreis Mühldorf laufen bereits auf Hochtouren.

In internationalen Kontakten zu Russland ist man im Umweltbereich wieder aktiv und man kann davon sprechen, dass sich Kooperationen ergeben könnten.

Um auch in den Medien präsent zu sein, konnte sich in dem neuen Wirtschaftsbuch europäische Metropolregion München sehr gut repräsentieren.

Erfolgreich war auch der jüngst gewesene Kooperationstag zwischen der Technischen Universität München und dem Städtebund Inn-Salzach. Es waren wie in den vergangenen Jahren klein- und mittelständische Unternehmen aus der Region, die einem Gremium aus rund 30 Professoren und Dozenten verschiedener Fakultäten ihren Bedarf an Forschung und Entwicklung vorstellten. Dieses Jahr waren es Betriebe aus dem Bereich Elektronik und Labortechnik, die eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene mit der TU München anstreben.

In Planung für das kommende Jahr sind bereits wieder vier Unternehmerdialoge in verschiedensten Betrieben, die Teilnahme an der IKON der TU München, verschiedenste Messebeteiligungen und natürlich wie bereits erwähnt die Jahreshauptversammlung der Magistrale hier in der Region.

re/Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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