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Außergewöhnlicher Schwertransport

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Weidenbach - Eine Ladung mit einer Länge von 34 Metern - auch für die Stahlbau-Firma Hudlberger aus Weidenbach ist ein solch großes Objekt eher ein Ausnahmefall.

Gestern begab sich eine Spezialfirma aus Falkenberg damit von der Produktionshalle in Weidenbach auf die Reise. Knapp 27 Tonnen wiegt das Element aus Stahl, das in das knapp 600 Kilometer entfernte Magdeburg gebracht wurde, wo es Teil einer Schiffsbeladeanlage an der Elbe sein wird.

Insgesamt drei Laster wurden gestern mit den einzelnen Elementen beladen und in die neuen Länder geschickt, wobei der überlange Schwertransporter besonders zu Beginn seiner Reise gefordert war. Knapp eine halbe Stunde lang benötigte der Transporter bis er in Begleitung von Polizei die Engstellen in Weidenbach, am dortigen Bahnübergang und schließlich die Isentalstraße hinter sich gelassen hatte und schließlich an der A94 angelangt war.

Trotz aller Fahrerfahrung wurde beim Rangieren dabei die Schrankenanlage in Weidenbach leicht beschädigt. Freie Fahrt hatte der Schwerlaster dann aber auf der A94 bis Passau, wo es auf die Autobahn Richtung Regensburg ging. "Ein Glück, dass dieses Autobahnstück bei Ampfing bereits fertiggestellt ist. Das erleichtert die Anfahrt immens", betonte Michael Obermaier, der die Stahlbauarbeiten an die Firma Hudlberger vergeben hatte.

Bis heute Morgen um 8 Uhr sollten sämtliche Stahlteile in Magdeburg angekommen sein. Anschließend haben die Monteure der Firma Hudlberger zwei Tage Zeit, um die überdimensionale Schiffsbeladeanlage an der Elbe zusammenzuschrauben. Diese kann nach ihrer Fertigstellung 600 Tonnen Getreide pro Stunde verladen, das ergibt eine Durchlaufzeit von 222 Litern pro Sekunde, teilt die Firma mit.

je/Mühldorfer Anzeiger

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