Eine hochwertige Ergänzung

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Zusammenarbeit für die Madonna: Die Bankchefs Herbert Langstein (links) und Wolfgang Altmüller machten den Kauf fürs Kreismuseum möglich.

Mühldorf - Die Skulpturenausstellung des Kreismuseums ist um eine Madonnenstatue aus dem Jahr 1520 reicher. Sie ist 94 Zentimeter hoch und ist ein Werk von Matthäus Krinner.

„Sie ist eine wunderschöne Bereicherung für uns“, freute sich Fördervereinsvorsitzende Eva Köhr bei der Vorstellung der Figur im Kreismuseum.

Die hochgotische Madaonna stammt aus dem Jahr 1520, ist 94 Zentimeter hoch und ist ein Werk von Matthäus Krinner, dem „Meister der Altöttinger Türen“, der eine zeitlang in Mühldorf gelebt hat. Sie ist aus Lärchenholz und stammt vermutlich aus eine Schreinaltar. Von ihrer ursprünglichen Farbigkeit ist nichts erhalten, nach Einschätzung von Museumsleiterin Dr. Susanne Abel trug sie den für Madonnenfiguren aus dieser Zeit typischen blauen Mantel über einem roten Kleid. Auch die Krone der hochgotischen Madonna fehlt, vermutlich wurde sie in späteren Jahren abgenommen, als sie nicht mehr dem Zeitgeist entspricht.

Als „hochwertige Ergänzung“ der Skultpurenausstellung im Kreismuseum würdigte Abel die Neuerwerung, deren Geschichte weitgehend im Dunkeln liegt. Diese zu erhellen, hat sich Mühldorfs Stadtarchivar Edwin Hamberger zur Aufgaben gemacht. Er entdeckte die Skulptur bei einem Antiquitätenhändler, die Zusammenarbeit der Sparkasse Alötting-Mühldorf und der VR meine Raiffeisenbank Mühldorf und Altötting machten den Kauf möglich. 15 000 Euro stellen die beiden Banken zur Verfügung.

Lesen Sie mehr am morgigen Dienstag im Mühldorfer Anzeiger

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