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Schlittenfahrer verunglückt tödlich an der Kampenwand

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Ein Monat App BayernFunk im Kreis Mühldorf: Ein erstes Fazit der Gemeinden

„Wenn es das noch nicht gäbe, müsste man es erfinden!“

Die App Bayernfunk will, laut ihren Entwicklern, neue Wege als Social Media-Plattform beschreiten. Sie ist nun erstmals im Kreis Mühldorf für einen ganzen Landkreis ausgerollt worden.
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Die App Bayernfunk will, laut ihren Entwicklern, neue Wege als Social Media-Plattform beschreiten. Sie ist nun erstmals im Kreis Mühldorf für einen ganzen Landkreis ausgerollt worden.

Seit einem Monat ist die App „BayernFunk“ im Landkreis Mühldorf am Inn verfügbar. Sie soll, laut ihren Entwicklern, neue Wege als Social Media-Plattform beschreiten. Dies, indem der Fokus mehr aufs Lokale gerichtet ist und Kommunen und Behörden einfachere Wege zum Kontakt mit den Bürgern geboten werden. Wir haben uns erkundigt, welches erstes Fazit die Gemeinden ziehen.

Landkreis Mühldorf am Inn - „Unser Fazit würde lauten: ‚Wenn es das noch nicht gäbe, müsste man es erfinden!‘“, berichtet Hans Braunhuber von der Gemeinde Schwindegg. „Die Kenntnis und Nutzung der neuen Plattform verbreitet sich erst nach und nach in der Gemeinde. Als zusätzliche, nicht nur einseitige Kommunikationsmöglichkeit ist der Bayernfunk interessant, weil er unterschiedliche Informationsplattformen, die sich jede Organisation intern aufbaut, zusammenführen könnte. Für die Bürger ist es auch interessant, dass sie auch Informationen aus den umliegenden Gemeinden mit einbeziehen können. Gleichzeitig bewegt sich die Plattform auf der Basis deutschen Datenschutzrechts, was für uns sehr wichtig ist.“

Die App „Bayernfunk“ wirbt damit, ein mehr auf das Lokale ausgerichtetes Soziales Netzwerk zu bieten. Erstmals wurde sie nun Anfang Dezember im Kreis Mühldorf für einen ganzen Landkreis, statt bisher nur einzelne Gemeinden, in den Probelauf geschickt. „Ich nutze das gerne, um schnell Dinge zu kommunizieren. Das ist ja gerade in der aktuellen Zeit wichtig“, berichtete damals Matthias Hauke (Gemeinsam für den Markt Zeitlofs), Bürgermeister von Zeitlofs, einer Gemeinde in Unterfranken im Gespräch mit innsalzach24.de. . „Wir nutzen das jetzt seit Mai vergangenen Jahres und sind insgesamt zufrieden. Es kostet nichts und ist einfach bedienbar, da kann man dann die eine oder andere Kinderkrankheit, die das Programm noch hat verzeihen.“ 

Ein Monat App BayernFunk im Kreis Mühldorf: Ein erstes Fazit der Gemeinden

Auch im Landkreis Mühldorf am Inn ist die Rückmeldung nach einem Monat der Nutzung durchgehend positiv, wo die App genutzt wird. „Das Handling ist einfach, die App kostenlos. Die Umsetzung erfolgte problemlos“, teilt etwa Monika Pingitzer, Pressesprecherin der Kreisstadt Mühldorf am Inn auf Nachfrage mit. „Für die Redakteure begann die Nutzung ja schon eher etwa mit Schulungen. Und zu sehen, wie viele der kleinen Dinge, an denen man noch Anregungen oder Verbesserungsbedarf hatte, in kurzer Zeit verbessert wurden, war ein sehr positives Signal. Kinderkrankheiten sehen wir also nicht mehr“, berichtet auch Hans Braunhuber von der Gemeinde Schwindegg. Allerdings nutzen nicht alle Gemeinden des Landkreises das Programm, etwa auch die Stadt Neumarkt-Sankt Veit. „Wir haben bereits eine eigene App und arbeiten daher nicht damit“, teilt Geschäftsleiter Thomas Menzel mit.

Das Kernstück der App: Nutzer sollen zuerst auswählen, aus welchem Umkreis sie Inhalte erhalten wollen. Dann sollen ihnen, laut Entwickler, auch nur noch Inhalte nach dieser Präferenz gezeigt werden.

Federführend bei der Einführung der App im Landkreis war das Landratsamt. „Mit der BayernFunk-App haben die Landkreisbürgerinnen und -bürger alle Neuigkeiten und Veranstaltungen aus ihrer Kommune immer mit dabei“, wird Landrat Max Heimerl in einer Pressemitteilung zum Start zitiert. Darüber hinaus bietet die Kommunikationsplattform ideale Möglichkeiten, sich miteinander zu vernetzen. Das fördert das Miteinander und stärkt die örtliche Gemeinschaft.“ Zum Stichtag 28. Dezember 2021, nutzten laut Auskunft des Landratsamts 1235 Bürgerinnen und Bürger die App. „Nach über einem Monat kann das Landratsamt sowohl seitens der Nutzerzahlen, als auch der Inhalte ein positives Fazit ziehen“, berichtet Pressesprecher Wolfgang Haserer.

Nach einem Monat 1235 aktive Nutzer der App im Landkreis Mühldorf am Inn

„Das Landratsamt veröffentlicht relevante Pressemitteilungen in den aktuellen Neuigkeiten. Wie die Beiträge der Kommunen sind derartige Postings als amtliche Mitteilung gekennzeichnet. Die Kommunikation in der Plattform gestaltet sich sehr harmonisch, weswegen unsererseits hinsichtlich Moderation der Kommentare bisher kaum Handlungsbedarf bestand. Unter der Kategorie ‚Ratsch‘ findet ein freundlicher Austausch zwischen den Nutzern statt, genauso unter ‚Suche‘ und ‚Biete‘“, so Haserer. „Die verantwortlichen Kolleginnen aus dem Landratsamt und das Projektteam der Versicherungskammer stehen in regelmäßiger Abstimmung. Die App wird laufend optimiert und die Entwickler haben für Ideen und Verbesserungsvorschläge unsererseits jederzeit ein offenes Ohr. Um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen, wurde beispielsweise kürzlich die Anzeige in der ‚News‘-Kategorie auf die amtlichen und allgemeinen Meldungen beschränkt. Auch eine Suchfunktion sowie die Möglichkeit der Sortierung der Beiträge wurde ergänzt.“

Zusammengefasst - Was soll BayernFunk sein?

Die Entwickler von BayernFunk versprechen, dass dort Menschen aus einer Region nach ihrer Präferenz nur Inhalte von Kommunen, Behörden, Vereinen und Privatpersonen aus ihrem Umkreis erhalten. Das solle einen Kontrapunkt zu Social Media-Angeboten wie Facebook setzen, die bei den Inhalten, die sie Nutzern anzeigen vor allem Interaktionen maximieren wollten, etwa durch kontroverse Inhalten.

„Zudem wurde der Bayerische Landesfeuerwehrverband neben dem Bayerischen Roten Kreuz als wichtiger Kooperationspartner gewonnen. Dadurch erhält das lokale Ehrenamt nochmal verstärkte Sichtbarkeit“, so der Pressesprecher weiter und schließt: „Für 2022 ist geplant, den Kreis der teilnehmenden Kommunen im Landkreis Mühldorf am Inn zu erweitern und attraktive Inhalte wie beispielsweise Aktionen und Gewinnspiele für die Nutzer zu erstellen. Zukünftig finden weiterhin in regelmäßigen Abständen Feedback-Runden statt, um Rückmeldung von den Reportern aus den Vereinen und Organisationen einzuholen.“

hs

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