Ecksberger Werkstätten für Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet

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Eine Urkunde für die Werkstätten: Walter Grafwallner, Franz Hartl und Landrat Georg Huber (von links).

Mühldorf - Die Ecksberger Werkstätten sind dem Umweltpakt Bayern beigetreten. Eintrittskarte war die Zertifizierung der Werkstätten durch den TüV Süd.

Dieser bescheinigte, dass die Ecksberger Werkstätten ein Entsorgungsfachbetrieb sind. Dafür zeichnete Landrat Georg Huber die Mitarbeiter im Rahmen einer Feierstunde aus

In den Ecksberger Werkstätten wird Elektronikschrott fachgerecht entsorgt. Sechs Arbeitsplätze für Behinderte wurden geschaffen. Diese zerlegen und sortieren den E-Schrott und kümmern sich um die sachgerechte Entsorgung. 90 Tonnen Elektroschrott werden so jährlich entsorgt.

"Es wird immer bedeutender, dass von einem guten Unternehmen heute neben hoher Qualität bei den Produkten und Dienstleistungen auch ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen erwartet wird", sagte Landrat Georg Huber.

Walter Grafwallner, der kaufmännische Vorstand der Stiftung Ecksberg, versprach, dass die Urkunde einen Ehrenplatz bekommen wird. "Schließlich ist sie ein Beweis, wie leistungsfähig Behinderte arbeiten können". Im Gegensatz zu anderen Entsorgern werde in Ecksberg E-Schrott nicht einfach geschreddert, sondern fachgerecht zerlegt, beschreibt Franz Hartl, einer der beiden Werkstattleiter, das Vorgehen. Das honorieren Firmen, die Wert auf sichere Entsorgung legen. "So kann es nicht vorkommen, dass sensible Daten in falsche Hände geraten", so Hartl. Er sagte zudem, dass die Ecksberger Werkstätten bereits seit vielen Jahren auf hohe Umweltstandards achten. So war der Beitritt zum Umweltpakt praktisch eine logische Konsequenz. hsc

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