Es grünt so grün...

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Die aktuelle Planung der Engelsberger Dorfmitte. Derzeit ist angedacht, die Straße zum Rathaus für den Durchgangsverkehr zu sperren.

Engelsberg - Jetzt wird angepackt: Für die Engelsberger Dorfmitte gibt es jetzt einen ersten Vorentwurf. Fazit: Es wird grüner!

Lesen Sie hier den Originalartikel vom Mühldorfer Anzeiger:

Dorfmitte wird grüner

Jetzt wird angepackt am Dorfplatz: Im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes liegt nun ein Vorentwurf über die Dorfmitte vor, der im Rahmen einer Sitzung des Teilnehmergemeinschaft vorgestellt wurde.

Dem Planungsbüro sowie dem Bürgermeister war es wichtig zu betonen, dass der vorgelegte Planentwurf nur eine Diskussionsgrundlage sei, die jederzeit geändert werden könne.

Den Plänen zufolge soll die Zahl der Parkplätze mit 110 Stellplätzen in der Dorfmitte unverändert bleiben, wobei aber noch 34 zusätzliche Parkplätze am Friedhof beziehungsweise Pfarrweg vorhanden sind. Die Parkplätze entlang der Friedhofsmauer fallen weg, dafür entstehen neue Stellfläche an der Schulstraße, am Raiffeisenplatz und am Rathausplatz, wobei vor dem Rathaus ein Behindertenparkplatz ausgewiesen wird. An der Kirche wird ebenfalls ein Behindertenparkplatz entstehen.

Diskutiert wurde auch die Möglichkeit, die Straße zum Rathaus für den Verkehr zu sperren, wobei Fußgänger und Radfahrer durchgehen oder -fahren können sollen. Für die Anwohner und die Rathausbesucher soll der Weg ebenfalls passierbar sein, aber für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Sperrung soll nun ab Dezember probeweise durchgeführt werden. Sollte sich das Konzert bewähren, werde die Straße auch aufgrund der Verkehrssicherheit der Schulkinder umgebaut werden.

Der Rathausvorplatz sowie der Pausenhof wird ebenfalls umgestaltet, dort sucht die Gemeinde mit der Schule nach entsprechenden Lösungen. Am Rathausvorplatz ist laut Bürgermeister Martin Lackner derzeit eine Sitzreihe etwa in Form eines Amphietheaters geplant und auch der Kirchenaufgang beziehungsweise die Auffahrt soll behindertengerecht gebaut und zu einem sogenannten "Kirchenplatzl" geformt werden.

Die Straßenführung soll anders verlaufen, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen und wegen der Übersichtlichkeit. Die öffentlichen Toiletten werden saniert und behindertengerecht gebaut, außerdem wird der Dorfplatz so gestaltet, dass ein Festzelt aufgestellt werden kann.

Zudem untersucht die Verwaltung derzeit die Möglichkeit, ob der Dorfkern mit Fernwärme versorgt werden könne. Die Gemeinde will ein Energiekonzept erstellen lassen und sich über die Förderung einer solchen Maßnahme erkundigen. Außerdem soll der Dorfkern grüner als bisher werden. Im Verfahrensgebiet stellt die Gemeinde heimische Pflanzen und Bäume zur Verfügung.

Der vorläufige Plan, der zur Einsicht in der Gemeindeverwaltung aushängt, kann zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Es können auch jederzeit noch Vorschläge eingebracht werden, weil der Plan immer noch Diskussionsgrundlage ist, wie Lackner ausführte. In der ersten Januar-Hälfte jedoch soll die Planung abgeschlossen sein.

Sigrid Gradl kritisierte, dass der Dorfplatz wie bisher bloß ein Parkplatz ist: "Neue Ideen gehen mir ab." Hans Bauer und Franz Huber widersprachen dem vehement: "Der Planer musste sich nach unseren Vorgaben richten und das hat er getan!" Sepp Kiermaier und Georg Schwoshuber sprachen sich dagegen aus, die Straße zum Rathaus für den Durchgangsverkehr zu sperren.

gg/Mühldorfer Anzeiger

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