Dorferneuerung startet

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Ampfing - Mit einer überschaubaren Tagesordnung hatte sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag zu beschäftigen. Neben einem Bauantrag stand nur das Thema Dorferneuerung in Salmanskirchen auf der Tagesordnung.

Hier stehen die Baumaßnahmen kurz vor dem Start, sagte Bürgermeister Ottmar Wimmer. Die Gemeinde Ampfing müsse lediglich noch der Vereinbarung über die Kostenbeteiligung mit dem Amt für ländliche Entwicklung zustimmen, dann können die Ausschreibungen laufen. Insgesamt wird mit Kosten von 620000 Euro gerechnet. Neben der Dorfstraße seien hier die Perleshamer Straße bis zur Molkerei, der Buswendeplatz und der Gehwegbau abgedeckt. Darüber hinaus schlagen noch einige Nebenkosten zu Buche. Der Anteil, der von der Gemeinde Ampfing zu schultern sein werde, soll sich somit auf immerhin rund 350000 Euro belaufen. "Ich gehe davon aus, dass wir noch in diesem Jahr bei einigen Bauabschnitten mit dem Baubeginn rechnen können", sagte Wimmer. Einstimmig hat der Gemeinderat der Vereinbarung zugestimmt.

Bürgermeister Wimmer berichtete beim Punkt Bekanntmachungen über einen Termin beim Straßenbauamt Rosenheim. "In Kürze wird das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Staatsstraße Ampfing - Waldkraiburg anlaufen", sagte der Bürgermeister. Die Baumaßnahme werde für 3,7 Kilometer auf etwa 4,5 Millionenen Euro veranschlagt. Nachdem auch die weiterhin betroffene Stadt Waldkraiburg die Planfeststellungsunterlagen eingesehen habe, werde bei der Regierung das offizielle Verfahren eingeleitet. Wimmer erläuterte in seinem Vortrag die beabsichtigten Baumaßnahmen. Nach den Verkehrsprognosen rechnet man im Jahr 2025 mit etwa 16000 Verkehrsbewegungen auf dem künftigen Autobahnzubringer, was einer deutlichen Steigerung zum derzeitigen Status entspricht. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende 2012 beabsichtigt.

Gemeinderat Siegfried Pilz brachte in der Fragerunde noch einen heiklen Punkt zur Diskussion: die Edeka-Kreuzung. Die zur Sicherheit der Fußgänger angebrachten Ampeln wurden einhellig positiv bewertet. Nicht ganz unstrittig war jedoch die Beurteilung der verkehrsrechtlichen Situation an dieser Kreuzung. Vielfach ging man davon aus, dass es sich bei der Ausfahrt am Einkaufsmarkt um eine Parkplatzausfahrt handelt, der alle anderen Verkehrsströme übergeordnet sind. Dem widersprach Bauamtsleiter Alois Wilhelm.

"Wir haben hier mit der Polizei intensiv gesprochen, und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir mit dem Aufstellen eines Vorfahrtsschildes an der Edeka-Ausfahrt das beste Ergebnis erreichen." Mit dem Aufstellen dieses Verkehrszeichens werde die Verkehrssituation an dieser Stelle aber zu einem klassischen Kreuzungsverkehr. Im Gremium war man sich nach intensiver Diskussion nicht schlüssig, ob dies die optimale Regelung ist. Hier wurden von Bürgermeister Wimmer nochmals Gespräche mit den Fachbehörden ins Spiel gebracht. Fakt aber ist nach Aussagen der Verwaltung, dass die Fahrzeuge, die aus dem Kaufhausparkplatz ausfahren wollen, nach dem derzeitigen Status gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind.

hai/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © pa

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