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Zahl der Neuinfektionen weiter niedrig

Die Corona-Lage im Landkreis Mühldorf ist gut, aber noch nicht stabil – Diese Gefahr droht

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Da waren es nur noch elf: Die meisten Gemeinden im Landkreis sind coronafrei.

Obwohl der Landkreis Mühldorf jetzt seit Tagen niedrige Corona-Werte hat, bleibt das Gesundheitsamt aufmerksam. Denn die Zahlen können leicht wieder ausschlagen.

Mühldorf – Die Corona-Zahlen im Landkreis Mühldorf sind seit Wochen erfreulich, sie verharren seit einiger Zeit auf einem Niveau deutlich unter 20.

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Vorbei die Zeiten Mitte April, als der Landkreis mit einem Inzidenzwert von über 300 auf Platz fünf der Neuinfektionen in Deutschland lag. Seitdem sind die Zahlen kontinuierlich gesunken.

Ausschläge schnell wieder möglich

Für den Leiter des Gesundheitsamts ein Grund zur Freude, aber nicht zur Nachlässigkeit: „Die Corona-Situation im Landkreis ist erfreulich“, sagt Dr. Benedikt Steingruber. „Wir halten nun schon recht lange unsere niedrigen Infektionszahlen unter Kontrolle, aber die Lage ist noch nicht stabil.“

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Er verweist auf Nachbarlandkreise, in denen es nach kleineren Ausbrüchen deutliche Schwankungen des Inzidenzwertes geben habe. „Das ist auch bei uns jederzeit möglich.“ In solchen Fällen sei es entscheidend, dass die Infektketten rasch unterbrochen und das Geschehen schnell unter Kontrolle gebracht werde. Einer der Gründe ist, dass in kleinen Landkreisen schon wenige neue Infektionen deutlich durchschlagen.

Der Landkreis bleibt mit Abstand vorn: Inzwischen hat mehr als jeder Zweite die erste Impfung erhalten. Nur die abschließende zweite Impfung bleibt weiterhin hinter der Erwartung vieler zurück.

Urlaubsrückkehrer als mögliche Infektionsquelle

Eine mögliche Quellen für steigende Zahlen könnten Urlaubsheimkehrer sein. „Damit rechnen wir“, bertont Steingruber. „Es bleibt zu hoffen, dass sich alle Betroffenen auch wirklich anmelden, testen lassen, Quarantäne einhalten und so möglichst wenige weitere Personen anstecken.“

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Denn das bleibt auch in entspannteren Corona-Zeiten das Wichtigste: Infektionen vermeiden, in dem Menschen in Quarantäne bleiben, um wenige zu gefährden. Zuletzt kamen infizierte Reiserückkehrer laut Steingruber aus Afghanistan und Russland zurück.

Steingruber setzt darauf, dass die Wert nicht wieder anziehen. „Ich hoffe auf eine Stabilisierung der jetzigen Situation.“ Die steigende Impfrate sollte dabei helfen. „Rückschläge können aber nicht ausgeschlossen werden. Wir müssen noch einige Tage abwarten, um abschließend beurteilen zu können, ob die Urlaubsreisen in den Pfingstferien zu zusätzlichen Infektionsfällen geführt haben.“

Auch ein Kleinkind infiziert

Die Mehrheit der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen lag mit acht Fällen oder 40 Prozent in der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen (Vorwoche: 40 Prozent). Sechs Fälle oder 30 Prozent gab es in der Altersgruppe von fünf bis 14 Jahren (Vorwoche: sieben Prozent).

Auch ein Kleinkind infiziert

Drei Fälle oder 15 Prozent entfallen auf die Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen (Vorwoche: 33 Prozent). Spitzenreiter sind die Alten mit zwei Fällen und die ganz jungen unter vier Jahren. Doch auch in dieser Gruppe verzeichnete das Gesundheitsamt in der ablaufenden Woche einen Infektionsfall.

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