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Corona: Die aktuelle Lage im Kreis Mühldorf

Wirte-Unterstützung im Kreis Mühldorf: Dehoga-Sprecher fordern trotz Lockerung weitere Hilfe

Die Corona-Entwicklung im Landkreis Mühldorf am 4. Juni 2021.
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Die Corona-Entwicklung im Landkreis Mühldorf am 4. Juni 2021.

Die Wirte freuen sich über die Lockerungen und können am Montag endlich wieder ihre Gaststube öffnen. Sorgenkinder gibt es trotzdem weiterhin

Mühldorf – Die gestern verkündeten Corona-Lockerungen werden auch im Landkreis weitreichende Folgen haben. Ganz besonders bekommen sie ab Montag Wirtshäuser und ihre Kunden zu spüren. „Für die Gastronomie war das längst überfällig“, kommentiert Holger Nagl die Öffnung der Wirtshausstuben.

Bayern ist spät dran

Der Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands Mühldorf sagt, dass Bayern zuletzt übervorsichtig gewesen sei, in anderen Bundesländern sei schon mehr erlaubt. „Der Druck auf die Politik wurde hoch, jetzt kommt es zur rechten Zeit“, sagt er mit Blick auf die bevorstehende Wetterverschlechterung.

Allerdings beklagt Nagl, dass es für reine Getränkelokale, Clubs und Diskotheken noch immer keine Perspektive gebe. Seit über einem Jahr haben sie geschlossen. Deshalb müssten in diesem Bereich die Staatshilfen verlängert werden. „Es gibt vom Bund Hoffnungszeichen, dass in der nächsten Woche eine Zusage kommt.“

Impfangebot für alle Priorisierten

Die Testpflicht beim Einchecken im Hotel hält Nagl für vertretbar. „Die Menschen wissen, dass es die letzte Schutzmaßnahme ist, sie haben sich daran gewöhnt.“ Wichtig sei das Signal, dass es aufwärtsgeht.

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Im Landkreis gab es für alle Menschen mit Priorisierung ein Impfangebot. Das teilte das Landratsamt jetzt mit. „Im Impfzentrum ist nun auch die Priorisierungsgruppe drei abgeschlossen“, sagte eine Sprecherin. „Das heißt, alle priorisierten Personen, die sich bis 23. Mai registriert hatten, wurde inzwischen ein Impfangebot gemacht.“ Trotzdem gilt nach Angaben von Simone Kopf weiter: „Priorisierte Personen, die sich jetzt noch registrieren, bekommen auch weiterhin vorrangig ein Impfangebot.“

Nur noch Zweitimpfungen

Obwohl damit das Impfzentrum in den Betrieb ohne Priorisierung übergeht, heißt das nicht, dass dort alle Menschen geimpft werden können. Erstimpfungen gibt es nicht. „Bis vorerst Ende nächster Woche können jedoch aufgrund der Mengenbegrenzung keine Ersttermine vergeben werden“, erklärte Kopf. „Das Impfzentrum führt derzeit ausschließlich Zweitimpfungen durch.“

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Bis 13. Juni seien über 4800 geplant.

Mit den sinkenden Neuansteckungen, der kleiner werdenden Bedrohungslage und dem Beginn der Pfingstferien sind auch die Testzahlen gesunken. So gab es nach Angaben des Landratsamts in der Woche vom 24. bis 30. Mai 2560 PCR-Tests, in der Woche davor waren es noch 3284. Grund dafür ist natürlich auch der Wegfall der Testpflicht zum Beispiel beim Einkauf durch das Sinken des Inzidenzwertes unter 35.

16.178 Tests in den Schulen

Fast die Hälfte aller Landkreisbürger hat die erste Impfung erhalten, knapp ein Viertel bereits die zweite. Damit liegt der Landkreis über Bundes- und Landesschnitt. Klinger

In den Schulen gab es vor den Ferien 16 178 Selbsttests. „Da die Erfassung der Testzahlen auf freiwilligen Meldungen beruht, sind sie nicht abschließend“, heißt es dazu im Landratsamt. Im Landkreis würden mehr Tests als gemeldet durchgeführt, dazu zählen auch Tests bei Ärzten oder in Unternehmen. Die im Schnelltestzentrum Waldkraiburg durchgeführten Tests lagen mit 1912 auf Niveau der Vorwoche.

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