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Aktuelle Corona-Analyse und Langzeitentwicklung

Zahlen steigen weiter: Wo im Kreis Mühldorf die „Hotspots“ und die weißen Flecken liegen

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Auch wenn die Nachbarregionen teils wesentlich höher belastet sind, die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle steigt im Landkreis Mühldorf weiter. Wir haben errechnet, wo die „Hotspots“ liegen und wie die Langzeitenwicklung im Kreis ausfällt.

Landkreis Mühldorf - Das Wachstum konnte abgebremst werden, doch trotzdem liegt man bei der Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Mühldorf am Freitag (17. September) nochmal höher als vorige Woche. 218 vermeldet das Landratsamt jetzt, 18 mehr als am vergangenen Freitag. Diese Woche sind es nur noch fünf Kommunen im Landkreis, die keine Corona-Fälle ausweisen müssen: Neumarkt-St. Veit, Oberbergkirchen, Lohkirchen, Oberneukirchen und Jettenbach. Die Orte, die relativ am stärksten mit dem Virus belastet sind, sind auch diese Woche vor allem kleinere Gemeinden.

Zahl der aktiv Corona-Infizierten in den Kommunen des Landkreises Mühldorf, Stand 17. September.

Zwölf Corona-Infizierte sind es aktuell in Maithenbeth. Wie schon in der Vorwoche ist die Gemeinde im Südwesten im Verhältnis zur Einwohnerzahl damit am stärksten belastet. Es trifft 0,58 Prozent der dortigen Bevölkerung. Es folgt Erharting mit 0,55 Prozent bzw. fünf Infizierten. In Obertaufkirchen sind es 0,46 Prozent (zwölf Infizierte), in Reichertsheim 0,43 Prozent (sieben Infizierte). Alle anderen Orte liegen unter der Schwelle von 0,3 Prozent. Zur Einordnung: Im Schnitt trifft das Coronavirus im gesamten Landkreis Mühldorf momentan 0,19 Prozent.

„Aktive“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Wochen.

Bei den absoluten Zahlen haben naturgemäß die größeren Städte die Nase vorn: Hier hat jetzt Mühldorf seinen Spitzenplatz wieder an Waldkraiburg abgegeben 56 Fälle werden von dort gemeldet, in der Kreisstadt sind es jetzt 40, elf weniger als in der Vorwoche. Mit großem Abstand folgen Maithenbeth, Obertaufkirchen (jeweils zwölf Fälle) sowie Ampfing (elf). Alle anderen Orte liegen im einstelligen Bereich. In der Entwicklung fällt diese Woche vor allem Polling negativ auf: Während es über Wochen dort keinen bzw. nur einen Corona-Fall gab, sind es jetzt plötzlich neun. Positiv dagegen Oberneukirchen, das vorige Woche in Relation zur Einwohnerzahl noch am vierstärksten im Landkreis belastet war und jetzt wieder einen Nuller vorweist.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 157 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. Zwei Covid-19-Patienten liegen derzeit auf der heimischen Intensivstation, eine davon stammt auch aus dem Landkreis Mühldorf. 59,6 Prozent der Bürger im Landkreis sind bereits zweitgeimpft.

Lest auch: Die aktuelle Corona-Analyse für die Landkreise Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land.

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Rubriklistenbild: © Raphael Weiß

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