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Aktuelle Analyse und Langzeitentwicklung

Corona-Zahlen steigen weiter: Wieder neue Rekordwerte in Mühldorfs Kommunen

So viele „aktive“ Corona-Fälle wie noch nie im Landkreis Mühldorf - und auch in den „Hotspots“ gehen die Zahlen weiter hinauf: In zwei Gemeinden gelten derzeit schon mindestens 3,5 Prozent der Bevölkerung als infiziert.

Landkreis Mühldorf - Die Omikron-Variante des Coronavirus fegt weiterhin durchs Land und trifft seit etwa einem Monat auch den Landkreis Mühldorf: 2606 Menschen galten am Freitag (4. Februar) als infiziert, gut 80 mehr als in der Vorwoche und damit erneut ein Rekordwert. Für den ganzen Landkreis heißt das: 2,24 Prozent der Bevölkerung sitzen derzeit wegen ihrer Infektion in Quarantäne - und in manchen Kommunen ist die Lage noch weit angespannter.

Obertaufkirchen und Taufkirchen prozentual am stärksten belastet

Mit mindestens 3,5 Prozent an infizierten Einwohnern stechen vor allem zwei Gemeinden heraus: Obertaufkirchen und Taufkirchen mit 3,57 bzw. 3,5 Prozent. In Obertaufkirchen sind es 93 „aktive“ Fälle, die für diesen hohen Wert sorgen, in Taufkirchen 48. Noch ein dritter Ort im Landkreis Mühldorf liegt über drei Prozent, nämlich Oberneukirchen mit 3,38 Prozent bzw. 29 „aktiven“ Corona-Fällen. Der deutliche Anstieg in vielen Kommunen scheint aber gebremst: Eine Verdoppelung der Infiziertenzahl im Vergleich zur Vorwoche gibt es nirgendwo mehr und mancherorts gibt es auch ein klares Minus, wie in Heldenstein, Reichertsheim oder Kirchdorf.

Zahl der aktiv Corona-Infizierten in den Kommunen des Landkreises Mühldorf, Stand 4. Februar.

Bei den absoluten Zahlen der „aktiven“ Fälle führt weiterhin Waldkraiburg mit 551 Corona-Infizierten vor Mühldorf mit 446. Dreistellig sind außerdem noch Ampfing (190 „aktive“ Fälle), Neumarkt-St. Veit (141) und Haag (105). Die wenigsten Infizierten vermelden Lohkirchen, Erharting (jeweils 13), Rattenkirchen (14) und Jettenbach (17).

„Aktive“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 263 Todesfälle im Landkreis zu beklagen, einer mehr als in der Vorwoche. 22 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Mühldorf müssen derzeit in den heimischen Krankenhäusern behandelt werden, davon zwei auf der Intensivstation. Momentan betrifft es vor allem jüngere Jahrgangsgruppen: 54 Prozent der Neuinfizierten sind unter 35 Jahre alt. 72,7 Prozent der Bürger im Landkreis sind zweitgeimpft, 52,8 Prozent auch „geboostert“.

xe

Rubriklistenbild: © Markus Honervogt

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