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Infektionszahlen schießen weiter in die Höhe

Corona-Inzidenz im Landkreis Mühldorf nähert sich dem Wert von 600

Lolli-Test heißt das aktuelle Verfahren, mit dem sich Schulkinder auf Corona testen. Denn das Virus verbreitet sich verstärkt in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen. Auch im Landkreis sind einige Einrichtungen betroffen.
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Lolli-Test heißt das aktuelle Verfahren, mit dem sich Schulkinder auf Corona testen. Denn das Virus verbreitet sich verstärkt in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen. Auch im Landkreis sind einige Einrichtungen betroffen.

Die Corona-Zahlen im Landkreis steigen weiter rasant an. So meldete das Landratsamt am Montag 289 neue bestätigte Corona-Fälle. Damit sind aktuell 945 Menschen mit Corona infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Gesundheitsamt bei 588,9.

Mühldorf – Das Landratsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die am Montag (24. Oktober) vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Fallzahlen zu niedrig sind. Das RKI habe die Zahlen vom Montag nicht berücksichtigt, schreibt das Landratsamt.

Eindeutige Infektionsherde: nicht erkennbar

Weiter sehr diffus sind die Quellen des Anstiegs, der den Landkreis Mühldorf auch am Montag an der Spitze in Deutschland hielt. „Das Gesundheitsamt verzeichnet aktuell weiterhin keine Cluster, sondern viele kleinere Infektionsketten vor allem im familiären Umfeld“, betont Gesundheitsamtsleiter Dr. Benedikt Steingruber. „Die Fälle sind somit diffus im Landkreis verstreut.“

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Das zeigt auch der Blick auf die einzelnen Kommunen. Es gibt keine Stadt oder Gemeinde, die weit aus den allgemeinen Zahlen herausragen würde. Mit 72 leben die meisten Infizierten in Waldkraiburg, der größten Stadt im Landkreis, in Mühldorf sind es aktuell 35 Infizierte. In den kleinen Gemeinde wie Egglkofen oder Jettenbach ist es oft nur ein einzelner Fall.

Die meisten sind zwischen 35 und 59

Mit 100 die meisten Neuinfektionen sind laut Gesundheitsamt der Altersgruppe zwischen 35 und 59 Jahren zuzuordnen. 89 Menschen sind zwischen 15 und 34 Jahren alt, 43 zwischen 60 und 79. 49 kommen aus der Gruppe fünf bis 14 Jahre, fünf waren über 80 und fünf unter vier Jahren alt.

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Betroffen sind laut Gesundheitsamt auch eine Reihe von Schulen und Kindergärten. Unter den neuen, am Montag gemeldeten Fällen seien zahlreiche Menschen, die sich bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne befanden.

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In 71 Fällen kam es trotz vollständiger Impfung zu einer Infektion.

Erneut weist das Gesundheitsamt darauf hin, die geltenden Abstands- und 3G-Regeln zu beachten und sich gegen Corona impfen zu lassen. „Die Delta Variante ist hochansteckend und eine Impfung ist nach wie vor der wirkungsvollste Schutz vor einer Infektion und falls es zu einer Infektion kommt, vor einem schweren Verlauf“, betont Steingruber.

In den Krankenhäusern des InnKlinikums werden aktuell 35 positiv getestete Patienten behandelt, das teilte die Klinik am Montag mit. Sechs von ihnen liegen auf der Intensivstation, fünf davon werden beatmet. Dabei ist der Anstieg in den letzten Tagen deutlich stärker geworden, so meldete das Klinikum am Montag 28 neue Patienten. Die sogenannte Klinikhospitalisierung liegt damit für den Landkreis Mühldorf bei 15,5 für den Landkreis Altötting mit der deutlich niedrigeren Inzidenz von Montag bei 7,1.

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