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Aktuelle Analyse und Langzeitvergleich

Corona-Lage im Kreis Mühldorf verschärft sich wieder: Vier Orte mit über vier Prozent Infizierten

Die Sieben-Tage-Inzidenz kreist wieder um die 3000: die Corona-Lage im Landkreis Mühldorf bleibt auf hohem Niveau angespannt - genauso wie in den einzelnen Kommunen, wo derzeit teils weit über vier Prozent der Bevölkerung infiziert sind.

Landkreis Mühldorf - Während die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit wieder sinkt und aktuell bei etwa 1700 liegt, bleibt man im Landkreis Mühldorf auf einem Niveau von rund 3000. Die Rekorde von Anfang März bei der Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle werden zwar aktuell nicht gebrochen, aber mit gut 3600 Infizierten lag der Landkreis am Freitag (25. März) wieder deutlich über dem Wert von vor zwei Wochen. Im Schnitt heißt das: Gut drei Prozent der Landkreis-Bürger gelten derzeit als Corona-positiv.

Vier Kommunen liegen jetzt wieder über einem Wert von vier Prozent an Corona-infizierter Bevölkerung: Jettenbach, Kraiburg, Kirchdorf und Egglkofen. Im kleinen Jettenbach braucht es nur 34 Fälle um auf die 4,71 Prozent zu kommen, was aber derzeit die höchste Infiziertenquote im Landkreis darstelle. Zwischen 4,3 und gut 4,4 Prozent liegen dann Kraiburg (173 „aktive“ Fälle), Egglkofen (52 Fälle) und Kirchdorf (57 Fälle). Überhaupt fällt auf, dass 24 der Kommunen jetzt höhere Infizierten-Zahlen ausweisen als vor zwei Wochen - ein minus gibt es nur in sieben Gemeinden.

Zahl der aktiv Corona-Infizierten in den Kommunen des Landkreises Mühldorf, Stand 25. März.

Sogar in etwa verdoppelt hat sich der Wert in Neumarkt-St. Veit auf jetzt 200, in Rattenkirchen (36 „aktive Fälle), Heldenstein (95) und Jettenbach (34). Nach absoluten Zahlen liegen dagegen die großen Orte im Landkreis vorne: In Mühldorf sind es derzeit ganze 753 Corona-Infizierte, in Waldkraiburg 554 und in Ampfing 214. Aber es gibt auch Kommunen wo die Zahlen im Vergleich zum Wert vor 14 Tagen deutlich sinken: Buchbach fällt von 140 auf 88 bekannte Corona-Fälle, oder aber Maitenbeth, wo es von 58 auf 36 hinuntergeht.

„Aktive“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 290 Todesfälle im Landkreis zu beklagen, die Zahl stieg zuletzt wieder deutlich an. 38 Corona-positive Patienten aus dem Landkreis Mühldorf müssen derzeit in den heimischen Krankenhäusern behandelt werden - ebenfalls eine deutliche Steigerung - davon keiner auf der Intensivstation. 73,8 Prozent der Bürger im Landkreis sind zweitgeimpft, 55,7 Prozent auch „geboostert“ - und: wie das Landratsamt vermeldet, haben 885 Bürger auch schon eine zweite Auffrischungsimpfung, also die insgesamt vierte Spritze, bekommen.

xe

Rubriklistenbild: © Matthias Balk

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