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Aktuelle Analyse und Langzeitvergleich für Kreis Mühldorf

Corona-Entspannung? Wo es sich lockert und wo die Zahlen auffällig hoch bleiben

Es scheint sich Entspannung abzuzeichnen beim Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus im Landkreis Mühldorf - in welchen Kommunen die Zahlen besonders deutlich sinken und wo es trotzdem noch einen Sprung nach oben gibt.

Landkreis Mühldorf - Im rund 1000 Punkte ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Woche gesunken. Und auch bei der Zahl der „aktiv“ mit dem Coronavirus Infizierten ist eine Entspannung erkennbar. 3218 Menschen betraf es am Freitag (1. April) noch nachweislich, also etwa 400 weniger als eine Woche zuvor. Heißt im Schnitt: Knapp 2,8 Prozent aller Landkreis-Bürger gelten derzeit als Corona-positiv. Beim Blick über die Mühldorfer Kommunen zeigt sich aber ein unterschiedliches Bild.

Nur noch in Heldenstein über vier Prozent Infizierte

21 der 31 Kommunen im Landkreis Mühldorf können jetzt sinkende Infektionszahlen im Vergleich zur Vorwoche ausweisen. Besonders deutlich geht es vor allem in Egglkofen nach unten, von 52 auf 21 „aktive“ Fälle. In Kraiburg sind es 74 Infizierte weniger (jetzt 99) und auch in Unterreit halbiert sich die Zahl fast, von 70 Corona-Fällen in der Vorwoche auf jetzt 38. Die Anstiege in den zehn Kommunen mit höheren Zahlen sind durchwegs moderat - bis auf eine Ausnahme: Maitenbeth meldet aktuell 64 „aktive“ Corona-Fälle, vorige Woche waren es noch 36.

Zahl der aktiv Corona-Infizierten in den Kommunen des Landkreises Mühldorf, Stand 1. April.

In Relation zur Einwohnergröße ist aber Heldenstein am stärksten vom Virus belastet: 4,11 Prozent gelten dort als positiv (111 „aktive“ Fälle). Heldenstein ist damit noch die einzige Gemeinde mit einer Infektionsquote von über vier Prozent. Vorige Woche traf das noch auf vier Kommunen zu. Auf Heldenstein folgen Rechtmehring mit 3,85 Prozent Corona-Infizierten (76 Fälle) und Schönberg mit 3,5 Prozent (38 Fälle). Bei den absoluten Zahlen führt Mühldorf (688 Fälle) weiterhin vor Waldkraiburg (568 Fälle) und Neumarkt-St. Veit (197 Fälle).

„Aktive“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 293 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. 33 Corona-positive Patienten aus dem Landkreis Mühldorf müssen derzeit in den heimischen Krankenhäusern behandelt werden - ein leichter Rückgang - davon keiner auf der Intensivstation. 73,8 Prozent der Bürger im Landkreis sind zweitgeimpft, der Wert tritt nahezu auf der Stelle. 55,9 Prozent sind auch „geboostert“ - und: wie das Landratsamt vermeldet, haben 1083 Bürger auch schon eine zweite Auffrischungsimpfung, also die insgesamt vierte Spritze, bekommen.

xe

Rubriklistenbild: © Mayer