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Aktuelle Lage und Langzeitvergleich

Corona-Analyse für Kreis Mühldorf: Es geht wieder in die Breite - aber Schwerpunkt bleibt

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf scheint derzeit recht stabil zu sein, aber das Infektionsgeschehen zwischen den Städten und Gemeinden verschiebt sich. Wir haben die Lage analysiert.

Landkreis Mühldorf - Sowohl die Sieben-Tage-Inzidenz, als auch die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Mühldorf liegen auf einem ganz ähnlichen Niveau wie in der vorigen Woche: Am Dienstag, 31. August, beträgt die Inzidenz 65 - zwei Punkte höher als vor sieben Tagen - und es gibt mit 113 aktuell Corona-Infizierten zwei weniger. Aber: Das Infektionsgeschehen innerhalb des Landkreises verschiebt sich. Es geht wieder mehr „in die Breite“, immer weniger Kommunen gelten als „Corona-frei“.

Zahlen der Kommunen: Corona-Analyse für den Landkreis Mühldorf

Während es vor drei Wochen noch 18 „Corona-freie“ Kommunen im Kreis Mühldorf waren und vorige Woche elf, sind es jetzt nur noch sieben. Auf Niedertaufkirchen, Oberbergkirchen, Erharting, Zangberg, Obertaufkirchen, Rattenkirchen und Jettenbach trifft das zu. Im Gegenzug gibt es aber auch eine ganze Reihe an Gemeinden, zehn an der Zahl, in denen es momentan nur ein Corona-positiver Fall ist. Trotzdem bleibt ein kleiner Schwerpunkt des Virus im Südwesten des Landkreises, wie auch schon in der vorigen Woche.

Zahl der aktiv Corona-Infizierten in den Kommunen des Landkreises Mühldorf, Stand 31. August.

Die zwei Orte, die, in Relation zur Einwohnergröße, am stärksten mit dem Coronavirus belastet sind, heißen momentan Reichertsheim und Rechtmehring. In Reichertsheim entsprechen die acht aktuellen Fälle 0,49 Prozent der Bevölkerung, in Rechtmehring machen die neun Corona-Positiven 0,46 Prozent aus. Auf Platz drei kommt nun Lohkirchen - 0,39 Prozent mit drei Fällen. Auch das „viertplatzierte“ Maitenbeth (0,24 Prozent) liegt im Landkreis-Südwesten. Zum Vergleich: Im Schnitt gelten momentan 0,1 Prozent im Landkreis Mühldorf als positiv auf das Virus getestet.

„Aktive“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Wochen.

Betrachtet man nur die absoluten Zahlen gibt es die meisten positiven Fälle momentan in Waldkraiburg (28), gefolgt von Mühldorf (22). Hier hat die Reihenfolge im Vergleich zur Vorwoche gewechselt. Alle anderen Kommunen im Landkreis sind einstellig: Haag mit neun Fällen, und, wie erwähnt, Rechtmehring ebenfalls mit neun, sowie Reichertsheim mit acht Fällen. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 155 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. Acht Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Mühldorf sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, fünf mehr als in der Vorwoche. Auf der Intensivstation muss niemand von ihnen behandelt werden.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

xe

Rubriklistenbild: © Stadt Waldkraiburg

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