Pressemeldung der CSU Buchbach

Besuch des Strohschweinebetriebs in Heimpolding

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Buchbach - Auf Einladung von Bürgermeister Thomas Einwang und CSU-Ortsvorsitzenden Manfred Kroha aus Buchbach hat am vergangenen Dienstag eine Besichtigung des Strohschweinebetriebes Bauer in Heimpolding bei Ranoldsberg stattgefunden.

Landratskandidat Max Heimerl informierte sich mit ca. 25 weiteren Personen über die Aufzucht und die Vermarktung der sog. Strohschweine auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Bauer. Die Schweine werden auf selbst hergestelltem Stroh gehalten und haben jederzeit die Möglichkeit, zwischen Stall und Freigelände zu wechseln. Neben der großzügigen Haltungsform wird auf dem Hof mit einer Biogasanlage auch Energie produziert.


Nach der Betriebsbesichtigung fand im Gasthaus Sterneck eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Warum demonstrieren unsere Bauern“ statt. Nach einer Hinführung durch Bürgermeister Thomas Einwang referierte der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes Ulli Niederschweiberer über aktueller Herausforderungen der Landwirtschaft. Landratskandidat Max Heimerl führte aus, dass bei allem Verständnis für gestiegene Anforderungen an Tier-, Umwelt- und Klimaschutz die Anforderungen an die Bauern in jüngster Zeit zu viel und zu schnell waren und teilweise in einem unangemessenen Ton vorgebracht wurden.

Strohschweinebetrieb in Heimpolding

Heimerl äußerte Verständnis für die Demonstrationen der vergangenen Wochen und stellte heraus, wie er als Landrat der Entfremdung von Verbrauchern mit der Landwirtschaft begegnen wolle. Er ging auf die Möglichkeiten der Öko-Modell-Region und des Landschaftspflegeverbandes ein und sagte zu, auch weiterhin bei Veranstaltungen, in den Medien oder bei Schulprojekten für ein realistisches Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit zu werben.


Heimerl werde sich darüber hinaus für mehr regionale und saisonale Vermarktung auch in den landkreiseigenen und kommunalen Einrichtungen einsetzen. In der Diskussion wurde die große Bereitschaft der landwirtschaftlichen Vertreter deutlich, ihren Beitrag zu mehr Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Die nötigen Veränderungen und Forderungen müssten aber mit Maß und Ziel erfolgen und dürften nicht ideologisch motiviert sein und unrealistische Vorgaben machen.

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