Feuerwehr bei Buchbach am Ostermontag im Einsatz

Flächenbrand in Wald bei Ranoldsberg - Brandlegung nicht ausgeschlossen

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Die Feuerwehr Ranoldsberg rückte unverzüglich mit dem Löschfahrzeug aus und fand eine rund 100 Quadratmeter große in Brand stehende Fläche vor. 

Buchbach - Wieder einmal beschäftigte ein beginnender Waldbrand am Ostermontag, 13. April, eine Feuerwehr im Landkreis Mühldorf. Diesmal betroffen war ein Waldstück in der Gemeinde Buchbach. Die Brandursache ist bislang unklar.

Update, Dienstag (14. April), 14.08 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am Montag, den 13. April, gegen 18.30 Uhr brannte es in einem Waldstück im Gemeindeteil Praßl bei Ranoldsberg. Spaziergänger wurden aufgrund der Rauchentwicklung über dem Wald darauf aufmerksam und alarmierten anschließend die Feuerwehr. Den Einsatzkräften der örtlichen Freiwillige Feuerwehr Ranoldsberg gelang es den Brand zu löschen, bevor es zur Ausbreitung der Flammen auf weitere Waldgebiet kommen konnte. Die Feuerwehr war mit cetwa 20 Mann im Einsatz.


Die Brandursache ist bis dato unklar. Am Brandort wurden Glasflaschen aufgefunden, wodurch eine zumindest fahrlässige Brandlegung durch bislang unbekannte Täter nicht ausgeschlossen werden kann. Der entstandene Sachschaden konnte vom Waldeigentümer bislang nicht beziffert werden. Deshalb wird von einer Schätzung in Höhe von 250 Euro ausgegangen.

Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise zur Ursache oder den Verursachern des Brandes geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Mühldorf unter 08631/3673-0 zu melden.


Pressemitteilung Polizeiinspektion Mühldorf

Erstmeldung

Aufmerksame Spaziergänger bemerkten gegen 18.45 Uhr im Bereich Iglberg, einem Weiler kurz vor Ranoldsberg, eine Rauchentwicklung aus einem Waldstück und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr Ranoldsberg rückte unverzüglich mit dem Löschfahrzeug aus und fand eine rund 100 Quadratmeter große in Brand stehende Fläche vor.

Feuerwehreinsatz bei Iglberg am 13. April 2020

 © fib/DG
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Mittels C-Schlauch und Feuerpatschen wurde das Feuer unter Atemschutz zunächst bekämpft und eingedämmt. Ein Landwirt brachte im Anschluss 10 Kubikmeter Löschwasser mit einem Güllefass an die Einsatzstelle, sodass der Waldboden durchgehakt und ordentlich eingewässert werden konnte. Mit der Wärmebildkamera wurden die Löscherfolge kontrolliert.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn aufgenommen. Inwieweit Glasflaschen, welche sich in der Nähe der Brandstelle befanden, dafür infrage kommen, wird Gegenstand der Ermittlungen sein.

fib/DG/bcs

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