Brücke zu weit verschoben

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Brücke bei Wimpasing wird eingeschoben

Ampfing - Im Zuge des zweigleisigen Bahnausbaus wurden in Ampfing die beiden Eisenbahnbrücken eingeschoben. Doch die Fachkräfte vor Ort müssen Sonderschichten einlegen.

Weil die Brücke in Wimpasing zu weit eingeschoben wurde, verzögern sich alle weiteren Arbeiten um zwei Tage.

Die Brückenpfeiler werden zur Verschweißung vorbereitet

Wegen des starken Regens in der Nacht fanden die Arbeiten unter erschwerten Bedingungen statt. In Wimpasing dauerte das Einschieben der rund 700 Tonnen schweren Brücke zirka eine Stunde. Beide Brücken wurden auf Rollen mit vier Hydraulikzylindern in ihre endgültigen Positionen gebracht.

Zentimeter für Zentimeter schiebt sich die 2200t schwere Brücke an der Münchner Straße an ihren Bestimmungsort.

Zunächst scheinbar einwandfrei. Allerdings bemerkten die Fachkräfte, nachdem bereits die Betonierungs- und Verankerungsarbeiten begonnen hatten, dass die Brücke um 20 Zentimeter zu weit eingeschoben worden war.

Also musste das aufwändige Prozedere wie das Anbringen der Hydraulikzylinder wiederholt werden. Laut dem Bauleiter vor Ort müssen durch diesen Lapsus Verzögerungen von rund zwei Tagen in Kauf genommen werden.

Alles glatt lief hingegen bei der rund 2220 Tonnen schwere Brücke an der Münchner Straße. Etwa sechs Stunden wurden zum Einschieben dieses bei weitem größer dimensionierten Bauwerks benötigt.

Bis etwa August wird es dauern, bis die beiden Brücken dann endgültig fertig sind und für den Verkehr freigegeben werden können, hieß es vor Ort.

stn/Mühldorfer Anzeiger

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