Neuer Geschäftsführer beim BRK

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In den kommenden Tagen soll der Name des neuen Geschäftsführers bekannt gegeben werden, der dann von der Geschäftsstelle in der Ahamerstraße aus den Kreisverband in die Zukunft führen soll.

Mühldorf – Der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes hat einen neuen Geschäftsführer. Das bestätigte der kommissarische Vorsitzende Johannes Trä.

Mit Zweidrittelmehrheit haben sich die Mitglieder des Vorstands am Dienstagabend für einen Kandidaten entschieden.

Wer den krisengeplagten Kreisverband nach der Entlassung von Marc Elsner in die Zukunft führen soll, ließ Trä noch offen. „Die Person ist derzeit noch bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt. Deshalb können wir noch keinen Namen nennen.“ Der Wunschkandidat habe unter anderem deshalb überzeugt, weil „er oder sie sowohl einen wirtschaftlichen als auch sozialen Hintergrund mitbringt“.

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Entsprechend „eindeutig“ sei das Votum im Vorstand ausgefallen, betont Trä, „wenn auch nicht einstimmig“. 39 Bewerber hätten sich auf die Stellenausschreibung hin gemeldet. Nach einer Vorauswahl im engeren Vorstandskreis stellten sich am Dienstag drei Kandidaten dem gesamten Gremium vor. Wann der neue Geschäftsführer sein Amt antritt, steht noch nicht fest.

„Unser Wunschtermin wäre Anfang März“, erklärt Trä. „Aber ob sich das auch so einrichten lässt, ist fraglich.“ Über seine eigene Zukunft im BRK-Kreisvorstand machte Trä keine genauen Angaben: „Das wird sich erst im neuen Jahr entscheiden. Da stehen wir nicht unter Zeitdruck.“ Laut Satzung seien mehrere Szenarien denkbar: „Nachwahlen genauso wie Neuwahlen.“

 Im Moment sei die Arbeitsbelastung für ein Ehrenamt enorm. „Man wird sehen, wie sich das entwickelt, wenn sich unter der neuen Geschäftsführung alles ein wenig normailisert hat.“ Im Konflikt mit Ex-Geschäftsführer Marx Elsner steht – nach dem gescheiterten Gütetermin – am 17. April ein Termin am Mühldorfer Arbeitsgericht an. Dabei wird es unter anderem um zweifelhafte Spesenabrechnungen und den Auflösungsvertrag von Elsners Assistentin gehen, die letztlich zu seiner fristlosen Kündigung geführt haben (wir berichteten). Ob Elsners Geschäftsgebahren auch strafrechtliche Konsequenzen hat, ist nach wie vor offen. Nach ersten Voruntersuchungen hat die Kripo Mühldorf ihre Erkenntnisse an die Staatsanwaltschaft in Traunstein weitergeleitet. Sie entscheidet, ob weitere Ermittlungen aufgenommen werden.

Unterdessen hat Marc Elsner eine neue Arbeitsstelle gefunden, er ist Direktor eines privaten Seniorenwohnheims im Chiemgau.

ha/Mühldorfer Anzeiger

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