Schulbus: Beschwerden jetzt direkt möglich

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Hektik am Schulbus: Wann wird aus normalem Gedränge eine gefährliche Situation? Eltern und Schüler können jetzt mit einem speziellen Formular auf Missstände aufmerksam machen.

Mühldorf - Mit einem Beschwerdeformular will der Landkreis die Sicherheit in Schulbussen verbessern. Damit können sich Betroffenen bei Probelemen mit der Schulbusbeförderung direkt an das Landratsamt wenden.

Mühldorf - Ein Schüler fällt aus dem Bus, ein Mädchen wird aus Platzgründen nicht mehr mitgenommen: In den letzten Wochen geriet die Schülerbeförderung immer wieder in die Schlagzeilen. Eltern klagen über technische Mängel, zu volle Busse oder zu schnelle Fahrer. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen haben Privatleute und öffentliche Verwaltung Arbeitskreise eingerichtet und Vereine gegründet, die sich mit der Verbesserung der Schulwegsicherheit beschäftigen sollten.

Ein Ergebnis liegt jetzt vor: Auf der Internetseite des Landratsamts steht ein Formular, das Beschwerdeführer ausfüllen können. Dieses Formular enthält neben Angaben zur Busverbindung vor allem die Aufzählung der Ursache der Beschwerde wie zum Beispiel Verspätung, Überschreiten der Kapazitätsgrenze oder sonstige Vorkommnisse. Die Beschwerden werden nach Angaben des Landratsamts von der Behörde gesammelt und bearbeitet.

Das neue System ist nach Angaben einer Sprecherin des Landratsamts das Ergebnis der Beratungen in einer Arbeitsgruppe, die im Dezember 2010 gegründet worden ist. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern von Behörden, Polizei, Eltern, Schulen und Busunternehmen. Darüber hinaus hat sich die Gruppe darauf geeinigt, sich zweimal jährlich zum Austausch zu treffen. Die Termine sollen nach Schulbeginn und zum Halbjahr stattfinden.

In dringenden Fällen ist auch die Verkehrsgemeinschaft Mühldorf unter 08631/699990218 zu erreichen.

re/Mühldorfer-Anzeiger

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