Neue Leiterin für Berufspatenschaft

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In einem ersten Gespräch mit Landrat Georg Huber stellte Maria Hingerl-Bärnthaler sich und ihre Arbeit vor.

Mühldorf/Inn - Maria Hingerl-Bärnthaler ist die neue Koordinatorin des Projektes Berufspatenschaft im Landkreis Mühldorf a. Inn. Jetzt stellte sie sich und ihre Arbeit vor.

Das Projekt Berufspatenschaft begleitet Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf und bietet ihnen Unterstützung und Förderung insbesondere bei der Beruforientierung und bei der Ausbildungsplatzsuche. Dabei liegt der Fokus auf Jugendlichen, die aufgrund ihres schwierigen Hintergrundes vermehrt Probleme auf dem Ausbildungsmarkt haben. „Ziel des Projektes ist es, die Chancen der Jugendlichen auf einen guten Ausbildungsplatz zu verbessern. Dazu gehört auch das gemeinsame Klopfen an Türen von potentiellen Arbeitgebern“, erzählt Maria Hingerl-Bärnthaler. „Aber wir wollen den jungen Menschen auch ein stärkeres Selbstwertgefühl vermitteln. Sie sollen Vertrauen in Ihr eigenes Können haben und Eigeninitiative entwickeln.“

Die Berufspaten im Landkreis Mühldorf a. Inn arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Ein Pate betreut maximal zwei Schüler, in der Regel ab der 8. oder 9. Klasse der Mittelschulen im Landkreis. Falls notwendig kann die Begleitung und Unterstützung auch im ersten Lehrjahr weitergeführt werden. Dabei arbeiten die Paten und die Projektleitung sehr eng zusammen: mit den Fachkräften des Amtes für Jugend und Familie, den beteiligten Schulen, der Agentur für Arbeit, den Wirtschaftsverbänden und auch mit den Eltern. Projektträger der Berufpaten ist das Staatliche Schulamt Mühldorf a. Inn. Die Handwerkskammer für München und Oberbayern wurde mit der Durchführung beauftragt. Finanziert wird das Projekt durch die Agentur für Arbeit und durch das Landratsamt Mühldorf.

Maria Hingerl-Bärnthaler, die als Supervisorin und Coach selbständig tätig ist, kann für ihre Aufgaben als neue Koordinatorin der Berufspaten auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Nach einem Lehramtsstudium der Psychologie, Philosophie, Pädagogik und Deutsch an der Universität Klagenfurt arbeitete sie mehrere Jahre in einem österreichischen Gymnasium. Nach drei Jahren als Projektmanagerin des EU-geförderten Gender-Projekts „Balance – Von Chancengleichheit zur Gleichstellung“ und Trainerin in der Erwachsenenbildung widmet sie sich als Leiterin des Projektes Berufspatenschaft der Jugendarbeit.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so Landrat Georg Huber. „Durch die Berufspaten können wir Angebot und Nachfrage von Wirtschaft und Auszubildenden noch besser aufeinander abstimmen. Denn Wirtschaftsförderung ist auch – oder sogar hauptsächlich – Erziehung und Bildung.“

Schulamtsdirektor Paul Schönstetter: „Zentrale Aufgabe von Berufspaten ist es, die Jugendlichen zu unterstützen, eine Vertrauensbasis aufzubauen und sie in der Phase der Berufsfindung zu begleiten. Ich bitte um Mitarbeit für die Schülerinnen und Schüler, die Halt und Ansprache brauchen.“

Für nähere Informationen beziehungsweise bei Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Berufspate: Maria Hingerl-Bärnthaler zu Verfügung, Tel: 0176/99753020, Mail: berufspatenschaften.mue@gmx.de

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf am Inn

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