H&M: Im Frühjahr gehts los

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So wird der H&M aussehen. Das Satteldach verschwindet, die Fassade wird der bisherigen angeglichen. Im Paterre gelangen Kunden durch eine große Tür ins Gebäude, rechts und links davon sind zwei große Schaufenster geplant.

Mühldorf - Im kommenden Frühjahr ist es so weit: Mühldorf bekommt einen neuen H&M. Der Bauantrag wurde genehmigt. Das Gute: Die Gestaltung wird sich ins Umgebungsbild einfügen.

Lesen Sie hier den Originalartikel aus dem Mühldorfer Anzeiger:

Bauantrag von H&M genehmigt

Jetzt ist klar, wie der H&M in Mühldorf aussehen wird. Die Gestaltung fügt sich ins Bild der Umgebung ein. Der Bauausschuss hat den Bauantrag des Bekleidungsunternehmens H&M genehmigt.

So sieht das alte Musikschulgebäude heute aus.

Damit ist er Weg für den Baubeginn im kommenden Frühjahr endgültig frei. H&M, das macht ein Blick in die Pläne deutlich, hält im wesentlichen an der derzeitigen Fassade statt. Lediglich im Erdgeschoss wird es drei große Glastüren geben, in den beiden darüber liegenden Stockwerken bleibt es bei der derzeitigen Sieben-Fenster-Fassade.

Die wird mit 14,40 Meter genauso hoch wie das benachbarte Gebäude, in dem ehemals eine Apotheke untergebracht war. Der Torbogen und damit die Durchfahrt zur Luitpoldallee bleibt im Original erhalten. Das gilt auch für den Eingang zur Frauenkirche, der entgegen den ursprünglichen Plänen nicht verändert wird, auch die alte Holztür wird nicht verschwinden. Der Durchgang zur Musikschule wird dagegen zugemauert, Schüler, Lehrer und Eltern erreichen die Unterrichtsräume künftig von der Rückseite über die Luitpoldallee.

Auf zwei Etagen will H&M ab Herbst 2011 Kleidungsstücke verkaufen, im dritten Stockwerk werden Lager, Sozialräume und die Haustechnik untergebracht. Dem Unternehmen stehen dann nach den Angaben im Bauantrag 1513 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung.

Nach Angaben von Bürgermeister Günther Knoblauch hat sich das dänische Unternehmen H&M an die Auflagen des Bebauungsplans gehalten, lediglich einer Ausnahme musste der Bauausschuss zustimmen Im hinteren Bereich überschreitet das Bekleidungsunternehmen die zulässige Wandhöhe von 8,80 Meter um 40 Zentimeter, weil dort die Haustechnik untergebracht wird.

Markus Honervogt/Mühldorfer Anzeiger

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