Bauantrag führt zu "Bauchschmerzen"

Töging - Drei Reihenhäuser und eine Doppelhaushälfte können an der der Pettenkofestraße 34 entstehen - dieses "Zusammenquetschen" führte bei manchen Mitgliedern zu "Bauchschmerzen".

Grundlage ist ein einstimmiger Beschluss der Mitglieder des Bauausschusses zum Antrag von Karl-Heinz Rösch. Einige Stadträte verwiesen darauf, dass das Vorhaben aus baurechtlichen Gründen nicht verhindert werden könne.

Bürgermeister Horst Krebes sagte, es sei "interessant, wieviele Häuser auf ein Grundstück passen". CSU-Stadtrat Ortmeier merkte ein "zusammengequetscht" an. SPD-Fraktionssprecher Günter Zellner bezeichnete den Bauantrag als "geschickt vom Baurecht gemacht". Markus Staller (SPD) hatte "Bauchschmerzen" aufgrund der Verdichtung, verwies aber auf die Tatsache, dass sich junge Familien oft kein großes Grundstück leisten könnten. Wie andere stimmte auch Staller aufgrund der rechtlichen Lage dem Vorhaben zu. Krebes sagte, die Verwaltung habe im Vorfeld den Antrag vom Landratsamt überprüfen lassen. Die beantragten Reihenhäuser sollen 11,50 Meter tief und 4,25 Meter breit sein, die Doppelhaushälfte elf Meter tief und fünf Meter breit.

Eine Dachterrasse samt Sichtschutzmauer auf der Schwimmhalle beim Wohnhaus am Harter Weg 49 kann gebaut werden. Dies gilt auch für ein Wohnhaus mit Garage in Aresing 13a. Hier war eine Tektur notwendig, die die Unterkellerung des Hauses ermöglicht. Die Beschlüsse fielen einstimmig.

rob/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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