Ausgelaufene Postsendung sorgt für Aufruhr

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Mühldorf - Am Dienstag gegen 8.00 Uhr trat bei Umladearbeiten im Postverteilungszentrum in der Edisonstraße aus einem Paket eine dunkle Flüssigkeit aus.

Ein Angestellter wollte den beschmutzten Boden des Anhänger sauber machen und streute feuchten Sand auf die betroffene Stelle, um die Flüssigkeit zu binden. Währenddessen klagte er jedoch plötzlich über Übelkeit und Kopfschmerzen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Flüssigkeit um ein Reinigungsmittel handelte, das in Verbindung mit dem feuchten Sand eine chemische Reaktion hervorrief.

Der 26-jährige Angestellte wurde vorsorglich ins Krankenhaus verbracht, konnte aber rasch ohne gesundheitliche Folgen wieder entlassen werden.

Da zunächst das Ausmaß der chemischen Reaktionen nicht genau bestimmt werden konnte, wurde vorsorglich die Feuerwehr Mühldorf mit vier Fahrzeugen und zwölf Mann alarmiert. Kräfte der Polizei Mühldorf waren für eine mögliche Absperrung vor Ort.

Von der Werksfeuerwehr Gendorf Infra-Serv kamen Spezialkräfte zur Schadensstelle, um den Gefahrstoff und die weiteren Maßnahmen wie die Reinigung des Hängers bzw. Entsorgung des Stoffes abzuklären. Aufgrund der geringen Menge des ausgetretenen Stoffes war eine Beeinträchtigung der Bevölkerung zu keiner Zeit gegeben.

Die Feuerwehr Mühldorf sicherte nach der endgültigen Abklärung das Paket samt Inhalt und übernahm die spätere Entsorgung der Flüssigkeit.

red-is24/ir

Rubriklistenbild: © pa

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