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Drei Jahre zur Genehmigung

OVB
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Die Pläne für den Minister: Christian Kubasch, technischer Leiter der SOB, Verkehrsminister Ramsauer und Denis Kollai, Investitions-Chef der SOB (von links), mit den Unterlagen, deren Rechtmäßigkeit jetzt das Eisenbahnbundesamt überprüft. Erst danach beginnt der Ausbau.

Mühldorf - Die Südostbayernbahn (SOB) hat die Planungsunterlagen für den zweigleisigen Ausbau nach Tüßling dem Eisenbahnbundesamt übergeben.

Wie von Verkehrsminister Peter Ramsauer vor 14 Tagen in Ampfing angekündigt, sind die Planungen vor dem Jahresende fertig geworden. Von "Rekordzeit" spricht SOB-Chef Kraller: "Wir haben die Pläne verdammt schnell aus dem Boden gestampft." Seit 2009 hat die SOB den gut elf Kilometer langen Abschnitt zwischen Altmühldorf und Tüßling geplant, das Geld dafür kam aus dem Konjunkturpaket I.

Damit ist die Bahn in dem Zeitplan, den Verkehrsminister Peter Ramsauer bei der Eröffnung des zweigleisigen Abschnitts Richtung Ampfing verkündet hat, als er sagte, dass die Pläne fertig seien und noch heuer ans Eisenbahnbundesamt (EBA) weitergeleitet würden. Als oberster Dienstherr des EBA nahm er die Pläne entgegen. "Wir haben Wort gehalten, die Planung für den Ausbau so schnell wie möglich zu realisieren. Nun ist der Bund wieder am Zug", betonte Christian Kubasch, Technikchef der SOB bei der Übergabe der Pläne an den Verkehrsminister.

Für das Planfeststellungsverfahren sind erfahrungsgemäß drei bis vier Jahre Umsetzungsdauer zu veranschlagen. Anschließend beginnt der etwa zweieinhalb Jahre dauernde Ausbau der Strecke, sofern der Bund die erforderlichen rund 118 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Vor 2016 kann nicht mit der Fertigstellung gerechnet werden. Vor allem die Chemie-Industrie fordert den Ausbau bis 2015, da dann die Produktion deutlich erhöht wird.

Der Bau umfasst die Erweiterung oder Erneuerung von elf Brücken, zahlreiche Signale werden aufgestellt, über 7500 Meter Schallschutzwände gebaut und 11,2 Kilometer Gleise errichtet und 36 Weichen eingebaut. Bei der Übergabe der Pläne wiederholte Ramsauer, der den Ausbau zur Chefsache erklärt hat, sein Bekenntnis: "Dieser Ausbau ist dringend notwendig. Um die zu erwartende Kapazitätssteigerung im Schienengüterverkehr aus dem bayerischen Chemiedreieck bedienen zu können, gilt der Ausbau der Strecke als zwingend geboten. Der Abschnitt zwischen Mühldorf und Tüßling entwickele sich zu einem der am stärksten belasteten eingleisigen Bahnstreckenabschnitte in Bayern."

hon/Mühldorfer Anzeiger

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