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Ausbau-Pläne für Mittelschule Mühldorf: Der aktuelle Stand

Mit „zusammengewachsenen“ Fingern dem Raumbedarf begegnet

Die Mittelschule Mühldorf. Ursprünglich war angedacht, dass sich zu den drei bestehenden „Fingern“ ein vierter gesellen sollte. Nun gibt es neue Pläne, dass dieser sich über einen weiteren Gebäudeteil mit einem der Bestands-“Finger“ zu einem rechteckigen Bau mit Innenhof verbinden soll.
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Die Mittelschule Mühldorf. Ursprünglich war angedacht, dass sich zu den drei bestehenden „Fingern“ ein vierter gesellen sollte. Nun gibt es neue Pläne, dass dieser sich über einen weiteren Gebäudeteil mit einem der Bestands-“Finger“ zu einem rechteckigen Bau mit Innenhof verbinden soll.

Die Vorplanungen für den Ausbau der Mittelschule Mühldorf am Inn schreiten weiter voran. In der jüngsten Stadtratssitzung wurde der aktuelle Stand der Planungen nun vorgestellt.

Mühldorf am Inn - „Eigentlich war ja angedacht, als Erweiterungsfläche noch einen letzten ‚Finger‘ an das Hauptgebäude anzuschließen. Es hat sich aber herausgestellt, dass das für den anstehenden Raumbedarf nicht ausreichend sein wird“, berichtete Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner am Rande der jüngsten Stadtratssitzung. „Es wurden in der Folge, in Abstimmung mit der Schulleitung, verschiedene Varianten untersucht. Als beste Option wurde dabei schließlich herausgearbeitet, dass der angedachte ‚Finger‘ mit einem der bestehenden verbunden wird um eine ‚O‘-Form, also ein Rechteck mit Innenhof, zu bilden.“ Die Option gleich noch aus den anderen beiden „Fingern“ ein „O“ zu formen sei angedacht aber verworfen worden. „Dann hätten wir gleich an zwei Bereichen des Hauses Baustellen.“

Ausbau der Mittelschule Mühldorf: Aktueller Stand der Planungen vorgestellt - neue Lösung für mehr Raumbedarf

Es fehlen Klassenräume und die Schülerzahlen werden laut aktuellen Prognosen in den nächsten Jahren nur noch weiter steigen. „Momentan müssen teils Fach- als Klassenräume genutzt werden und es wurde sogar ein Ausweichen in Container nötig“, berichtete Stadtbaumeisterin Weichselgartner den Stadträten. Schon in der Stadtratssitzung Ende Oktober 2018 war angekündigt worden (Plus-Artikel innsalzach24.de), dass bald Planungen für eine Erweiterung der Mittelschule in Angriff genommen werden sollten. Im Februar 2020 wurden dann dem Gremium erste Überlegungen vorgestellt (Plus-Artikel innsalzach24.de).

Der Stand der Planungen für die Erweiterung der Mittelschule Mühldorf am Inn im Juni 2021: Zwei der „Finger“ sollen zu einem „O“ zusammenwachsen, einem Rechteck mit Innenhof, um zusätzlich Raum zu schaffen.

„Die nun verfolgte Version mit dem Innenhof wäre sowohl einfach als auch kostengünstig machbar. Sie soll dann höhengleich an den Bestand anschließen und wird so gestaltet werden, dass sie sich auch optisch diesem anpasst. Seitens der Schulleitung wurde außerdem angedacht, man könnte den Hof dann beispielsweise im Sommer für Unterricht im Freien nutzen.“ Insgesamt könnten so zwölf zusätzliche Klassenräume geschaffen werden. „Daneben sind noch eine Reihe von Anpassungen neu eingeflossen. Unter anderem soll es zur Sicherstellung der Barrierefreiheit nun zwei statt ursprünglich nur einem geplanten Aufzug geben, damit im Falle eines Defekts weiterhin einer verfügbar ist.“

Aus Fehlern beim Bestandsbau gelernt

Weiterhin habe man aus diversen Erfahrungswerten und Problemen beim Bestandsbau gelernt. Ein Kellergeschoss werde es beispielsweise nicht geben, allenfalls einen Technikkanal. „Weiterhin wird es einige Nachbesserungen geben. Paradebeispiel ist der Sonnenschutz: Da war man einstmals sehr stolz darauf.“ Dabei handle es sich um ein System, bei dem sich die Jalousien zwischen fest verbauten Fensterscheiben befänden. „In der Praxis hat sich dann herausgestellt: Wenn die Jalousien einmal Reparaturbedarf haben, gibt es einen enormen Aufwand um an sie heran zu kommen.“ Zu den Baukosten konnten, wie schon zuvor, noch keine Angaben gemacht werden.

Der Stand der Planungen für die Erweiterung der Mittelschule Mühldorf am Inn im Juni 2021: Die Neubauten sollen höhengleich an den Bestand anschließen und sich auch sonst nicht wesentlich von diesem abheben.

Aus allen Fraktionen gab es einhelliges Lob für das Projekt. „Wir schaffen hier Zukunftsperspektiven“ so etwas Schulreferent Reinhard Wanka (UM). „Der jetzige Vorschlag sieht gut aus. Nun gilt es zu hoffen, dass die Baukosten sich ebenfalls verantwortbar darstellen und wir die Umsetzung bald in Angriff nehmen können.“ Das Projekt befinde sich weiterhin in der Vorplanungsphase, schloss Weichselgartner ihren Bericht. „Wenn wir einmal soweit sind, dass die Planungen abgeschlossen sind und wir mit den Arbeiten beginnen können, rechnen wir derzeit mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr.“

hs

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