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Bauhof muss in Mühldorf am Inn priorisieren

Aufräumarbeiten nach Hagel in Mühldorf: „Gefahren für Leib und Leben gehen vor!“

Unwetterschäden nach dem heftigen Gewitter in Mühldorf am Inn am Dienstag: Bei den Aufräumarbeiten müsse der städtische Bauhof priorisieren, Gefahren für Leib und Leben in Form von beschädigten Ästen die abstürzen könnten, gingen vor.
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Unwetterschäden nach dem heftigen Gewitter in Mühldorf am Inn am Dienstag: Bei den Aufräumarbeiten müsse der städtische Bauhof priorisieren, Gefahren für Leib und Leben in Form von beschädigten Ästen die abstürzen könnten, gingen vor.

Nach dem heftigen Unwetter am Dienstag ist der städtische Bauhof in Mühldorf am Inn mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Dabei müsse er aber priorisieren, betont Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner. Sie ging außerdem auf die Frage ein, ob beim Kanalnetz angesichts durch den Hagelschauer verstopfter Gullys nachgebessert werden muss.

Mühldorf am Inn - „Wir müssen leider um Verständnis dafür bitten, dass die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs vielleicht noch nicht überall die Aufräumarbeiten in Angriff nehmen konnten. Wegen der enormen Menge an anstehenden Arbeiten muss priorisiert werden. Gefahren für Leib und Leben gehen vor und die haben wir in Form von beschädigten Ästen, die herabzustürzen drohen“, betonte Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner am Rande der jüngsten Sitzung des Mühldorfer Stadtrats.

Heftige Unwetter am Dienstag im Landkreis: Mühldorfer Bauhof muss bei Aufräumarbeiten priorisieren

Von Jettenbach über Kraiburg und Mühldorf bis nach Töging fielen am Dienstag kurz nach 17 Uhr taubeneigroße Hagelkörner vom Himmel und hinterließen eine Schneise der Verwüstung. Überflutete Keller und Unterführungen, zerstörte Gärten und eingedellte Autos, zerborstene Dachfenster und Einschläge in Fotovoltaikanlagen werden die Versicherungen in den nächsten Tagen und Wochen beschäftigen. Allein im Mühldorfer Stadtgebiet gab es aufgrund des heftigen Unwetters am Dienstag über 50 Einsätze für die Feuerwehr zu bewältigen Auf den Straßen stand das Wasser dort teils zentimeterhoch, da es nicht mehr über die Gullys abfließen konnte.

„In der Folge wurden wir wiederholt gefragt, ob das zeigte das unser Kanalsystem von einer solchen Wetterlage überlastet wird und man daher etwas anpassen muss“, berichtete Stadtbaumeisterin Weichselgartner. „Ich muss dazu sagen: Die massiv gefallenen Hagelkörner aber auch Äste und anderes Material haben die Gullys schlicht dichtgemacht. Normalerweise werden die 4900 Gullys im Stadtgebiet mindestens jährlich, an Schwerpunkten wie beispielsweise in Unterführungen sogar wöchentlich gereinigt. Die Unwetterlage am Dienstag war eine seltene Extremsituation gegen die es leider schlicht keine Präventionsmaßnahmen gibt.“ Ähnliches hatte in Folge des Unwetters mit anschließenden Überschwemmungen am Mittwoch der vergangenen Woche auch die Gemeindeverwaltung von Bischofswiesen im Landkreis Berchtesgadener Land auch die dortige Gemeindeverwaltung berichtet (Plus-Artikel BGLand24.de).

„Am Dienstag waren sämtliche Kehrmaschinen und auch Schneepflüge des Bauhofs im Einsatz, um schnellstmöglich wieder für Ordnung zu sorgen“, schloss Weichselgartner ihren Bericht. „Es wird voraussichtlich noch drei Wochen dauern, bis auch die letzten Schäden und Verunreinigungen beseitigt sind!“

hs

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