Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

AOK Bayern - Direktion Mühldorf

Krebs-Früherkennung: Deutlicher Rückgang im Landkreis Mühldorf während Pandemie

AOK-Mediendienst:Es ist nie zu früh für eine Vorsorgeuntersuchung.
+
Es ist nie zu früh für eine Vorsorgeuntersuchung.

Im Pandemiejahr 2020 gab es zum Teil starke Einbrüche bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen. Für ihre Versicherten meldet die AOK in Mühldorf für den Landkreis den stärksten Rückgang bei der Früherkennung von Hautkrebs (minus 24 Prozent gegenüber 2019). 

Mühldorf - Auch bei der Prostatakrebs-Früherkennung (minus 15 Prozent) und beim Mammographie-Screening (minus 5 Prozent) gab es Rückgänge der Teilnahmequoten. Die Inanspruchnahme der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge blieb mit minus einem Prozent relativ stabil.

Einen geringen Anstieg verzeichnet die AOK hingegen mit einem Plus von drei Prozent bei der Darmkrebsvorsorge (Koloskopie). „Das liegt allerdings zum Teil daran, dass der Kreis der Berechtigten für eine Früherkennungskoloskopie schon vor der Pandemie erweitert wurde“, erklärt Christian Reiter, Leiter des AOK-Serviceteams Mühldorf.

Dennoch belegen aus Reiters Sicht die Zahlen insgesamt, wie wichtig es sei, die Krebs-Früherkennung noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die Menschen zu motivieren, die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen

Höhere Teilnahmezahlen wünschenswert

Auch eine Langzeit-Auswertung auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK Bayern für die Jahre 2009 bis 2020 macht deutlich, dass die Teilnahmeraten bei allen Untersuchungen zur Krebs-Früherkennung deutlich höher sein könnten. Insgesamt nutzte nur etwa die Hälfte der bayerischen Versicherten, die im vergangenen Jahr 65 Jahre alt waren, die Untersuchung zur Darmkrebs-Früherkennung.

„Auch bei der Prostatakrebs-Früherkennung gibt es noch viel Luft nach oben“, sagt die Leiterin der AOK-Geschäftsstelle Waldkraiburg, Regina Rasch. In der Altersgruppe zwischen 54 und 70 gingen weit mehr als zwei Drittel der Männer insgesamt zu selten oder zu spät zur Früherkennung.

Besser sieht es bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs aus: Über 80 Prozent der Frauen zwischen 29 und 40 haben den Empfehlungen entsprechend an der Vorsorge teilgenommen. „Diese Vorsorgeuntersuchung beweist eindrucksvoll die Wirksamkeit von Früherkennungsmaßnahmen: Vor der Einführung 1971 war der Gebärmutterhalskrebs der häufigste bösartige Tumor bei jungen Frauen; inzwischen konnte die Zahl der Neuerkrankungen auf rund ein Viertel der Fälle reduziert werden“, so Rasch.

AOK-Kampagne für Früherkennung

Dass Handlungsbedarf besteht, untermauert zudem eine aktuelle Forsa-Befragung im Auftrag der AOK. Im Rahmen einer Online-Studie wurden vom 21. bis zum 29. September 2021 bundesweit insgesamt 3.225 Männer und Frauen ab 18 Jahren befragt. Dabei gab rund ein Fünftel der Befragten an, dass es ihnen unangenehm oder peinlich sei, im Bekannten-, Freundes- oder Kollegenkreis über Früherkennung zu sprechen.

Mehr als ein Drittel der Befragten erklärten sogar, dass die Beschäftigung mit Früherkennung und Vorsorge nach ihrer Einschätzung durch Tabus beeinträchtigt wird. „Mit der bundesweiten Kampagne ‚Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden‘ will die AOK deshalb gegensteuern und die Aufmerksamkeit für das Thema Krebs-Früherkennung erhöhen“, erläutert Rasch. Viele interessante Informationen zu den verschiedenen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen finden Interessierte auf www.aok.de/bayern, Suchbegriff „Krebsvorsorge“.

Pressemeldung AOK

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion