Gibt es auch für Töging genug Wasser?

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Mettenheim/Töging - Kommt das Töginger Wasser künftig aus Mettenheim? Im Gemeinderat sieht man das äußerst kritisch. Schließlich soll das kostbare Gut sauber und rein bleiben.

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Schutzgebiet: Stadt soll Alternativen prüfen

Der Mühldorfer Bürgermeister Günther Knoblauch, der gleichzeitig Zweiter Vorsitzender der Mettenheimer Gruppe ist, glaubt nicht, dass es zu Problemen für die Wasserversorgung der Stadt Töging kommen wird. Zuvor sorgte der Anschluss der Stadt Töging an die Mettenheimer Gruppe für Diskussionen. Der Gemeinderat von Mettenheim befürchtete, dass eine Erhöhung der Fördermenge nötig sei und sich dies direkt auf die Wasserschutzgebiete auswirken könnte.

Deshalb hatte sich der Gemeinderat zuvor gegen eine Aufnahme Tögings ausgesprochen. Stefan Schalk, Bürgermeister von Mettenheim und Vorsitzender der Gruppe, fürchtet Verschmutzungen des Trinkwasser im Hart bei einer Erhöhung der Fördermenge. Verschmutzungen des Erdreichs durch Waldkraiburger Firmen könnten sich dann auswirken, wenn sich durch eine erhöhte Fördermenge die Fließrichtung des Wassers verändere. Es seien "unterirdirsche Zeitbomben" aus der Nachkriegszeit.

Günther Knoblauch hatte Vertretern der Stadt Töging die Übernahme und Sanierung des alten Mühldorfer Hochbehälters angeboten. So könne Töging kostengünstig und schnell seine Wasserprobleme lösen. Dies sei eine bessere Alternative, als der Bau neuer Brunnen.

Lesen Sie den ganzen Artikel im Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © pa

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