Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bürgerversammlung für die Ortsteile

Was passiert mit der Ritterstuben und der Ex-Molkerei? In Ampfing gibt es Antworten

Die ehemalige Molkerei in Salmanskirchen soll im Frühjahr 2023 abgerissen werden.
+
Die ehemalige Molkerei in Salmanskirchen.

Die Gemeinde Ampfing wächst und das bringt Herausforderungen mit sich. Welche das sind, darüber informierte Bürgermeister Josef Grundner (CSU) bei der Bürgerversammlung für die Ortsteile.

Ampfing - Die günstige Lage an der A94 und der Anschluss an die Bahnlinie nach München - Faktoren, die Ampfing heute und auch noch in der Zukunft wachsen lassen. Über die damit einhergehenden Herausforderungen hat Bürgermeister Josef Grundner bereits am Tag zuvor in Ampfing gesprochen. Bei der Bürgerversammlung für die Ortsteile ging er vermehrt auf Salmanskirchen und Stefanskirchen ein.

Die Freiwillige Feuerwehr Stefanskirchen konnte im Sommer ihr 125-jähriges Jubiläum feiern, auch wurde ihr Feuerwehrhaus erweitert – „vieles in Eigenleistung“, lobte Grundner.

Der Adventsmarkt mit dem Motto „Weihnachtliche Stimmung“ wird in Stefanskirchen am Samstag, 3. Dezember, ab 16 Uhr, in Salmanskirchen einen Tag später zur gleichen Zeit über die Bühne gehen.

Ein Dorfladen in den Ritterstuben

Der Bürgermeister zum Thema „Ritterstuben“: „Die Gemeinde hat das Gebäude erworben. Jetzt dient es als Treffpunkt für Vereine, federführend ist hier die Schützengesellschaft „Einigkeit“. Doch die Gemeinde hat noch was vor mit dem Gebäude: „Mein Plan für die Ritterstuben ist ein Dorfladen“, sagte Bürgermeister Josef Grundner.

Nächster Punkt war die Molkerei. Hierzu Josef Grundner: „Die Molkerei wird bis auf den Turm abgerissen. Dieser Abriss ist für das Frühjahr 2023 geplant. Hauptproblem ist dabei das Hauptgebäude, das einige Meter in den Boden reicht. Der geplante geförderte Wohnungsbau liegt derzeit auf Eis. Aus Salmanskirchen kam die Idee, hier einen Treffpunkt für Jung und Alt entstehen zu lassen.“

Regenrückhaltebecken für Salmanskirchen

An baulichen Maßnahmen erwähnte der Bürgermeister die Gehwegverlängerung in Stefanskirchen, welche 99.000 Euro kostete. Dasselbe Projekt in Salmanskirchen belief sich auf 213.000 Euro. Grundner weiter. „In Salmanskirchen muss ein Regenrückhaltebecken gebaut werden. Dieses Bauprojekt befindet sich noch in der Planungsphase, erste Gespräche wurden bereits geführt.“

Doch darüber hinaus war von Seiten der Bürger noch einiges offen:

Monika Asang erkundigte sich nach den Plänen für das Baisl-Gelände.

Monika Asang wollte zum Beispiel wissen, was mit dem Baisl-Gelände passiert: Der Bürgermeister: „Ich möchte einen Drogeriemarkt in dem Gebäude unterbringen, eventuell sogar auf zwei Etagen. Im obersten Stockwerk könnte man Büros einrichten.“

Reinhard Herbeck erkundigte sich nach einer Kaufkraftanalyse.

Reinhard Herbeck aus Lutzenberg meldete sich zu Wort: „Globus ist infolge einer Kaufkraftanalyse nach Mühldorf gegangen. Gibt es eine solche Kaufkraftanalyse für Ampfing?“ Josef Grundner: „Nein, die gibt es nicht“. Die zweite Frage von Reinhard Herbeck betraf den Aidenbach und ob dieser als Fischwasser genützt werden könne. Auch diese Frage wurde abschlägig beschieden.

Mehr zum Regenrückhaltebecken wollte Joachim Reisinger junior wissen.

Joachim Reisinger junior erkundigte sich nach dem vom Bürgermeister angesprochenen Regenrückhaltebecken für Aidenbach, um Starkregenereignissen begegnen zu können und wie dieses aussehen soll. „Es soll ein natürlich moduliertes Becken geschaffen werden, das nicht betoniert wird. Es soll eine Mulde werden, ein langgezogenes Becken. Je größer es ist, desto besser, desto mehr Wasser kann es auffangen“, erklärte Grundner. Die Wassermassen nach einem Starkregen dürften nicht in den Aidenbach abfließen. Das ganze soll sich harmonisch in das Gelände einfügen, die genaue Größe werde noch berechnet werden.

Die zweite Frage Reisingers betraf das Bushäuschen am Feuerwehrhaus, es sei morgens dunkel, wenn die Kinder in die Schule fahren. Grundner wird diesen Sachverhalt überprüfen lassen und bei Bedarf soll eine Solarleuchte eingebaut werden.

Jens Rödel erkundigte sich, warum es nur auf einer Straßenseite ein Bushäuschen gibt.

Jens Rödel wollte wissen, warum bei ihm in der Nähe nur auf einer Straßenseite ein Bushäuschen gibt. Bürgermeister Grundner: „Das scheitert an einem Platzproblem. Es ist nur ein kurzer Weg bis zum Feuerwehrhaus. Die Kinder sollen dahin gehen.“

Hans Baumgartner wünscht sich einen Verkehrs-Smiley.

Hans Baumgartner wünscht sich einen Verkehrs-Smiley in Ratzing. Eine solche Leuchtanzeige zeigt dem Autofahrer an, ob er zu schnell fährt oder mit dem richtigen Tempo unterwegs ist. Der Bürgermeister erfüllt ihm diesen Wunsch.

Thomas Söll wollte wissen, wie der Aidenbach renaturiert wird.

„Wie wird der Aidenbach renaturiert?“, wollte Thomas Söll wissen. Die Gemeinde Oberbergkirchen hat bereits vorgelegt „ Wir werden noch vor Weihnachten – wenn es die Witterung zulässt – da weitermachen, wo die Gemeinde Oberbergkirchen mit ihrer Arbeit aufgehört hat“, erklärte Grundner. Ein Foto zeigte den Anwesenden, wie der Aidenbach nach der Renaturierung aussehen soll.

Christoph Reisinger erkundigte sich nach dem Standort für einen Mobilfunkmast.

Christoph Reisinger fragte nach: „Kommt ein Mobilfunkmast nach Salmanskirchen?“ Grundner darauf: „Die Standortfrage für diesen Masten muss noch geklärt werden. Das Telekommunikationsunternehmen hat einen optimalen Standort für den Masten gefunden – dieser Standort ist jedoch optisch nicht tragbar. Der Mast muss etwas weniger sichtbar werden, uns schwebt als Standort das Oberhofer-Holz vor.“

Christian Hargasser erkundigte sich nach den Kosten für das Ritterspiel 1322.

Christian Hargasser: „Wie hoch waren die Kosten für das Ritterspiel „1322“? Josef Grundner erwiderte: „Wir haben mit einer Million Euro an Kosten kalkuliert. Es kamen nun einerseits unvorhergesehene Kosten dazu, so musste ein Reitplatz gebaut werden. Dafür waren auf der anderen Seite die Einnahmen um ein Drittel höher“.

Kommentare