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1322 - Schlacht bei Ampfing

Beritten über das Schlachtfeld: Sabine Grundner und Birgit Wimmer sind Pferdemeister beim Historienspiel

Sabine Grundner und ihr Pferd Milan sind ein Teil von 1322 .
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Sabine Grundner und ihr Pferd Milan sind ein Teil von 1322.

Es ist eine Schlacht um die Krone, Österreicher und Bayern stehen sich auf dem Schlachtfeld gegenüber. Auch 700 Jahre später wird es beim Historienspiel „1322 – Schlacht bei Ampfing“ nicht an Rittern mangeln. Eine wichtige Aufgabe kommt dabei Sabine Grundner und Birgit Wimmer zu: Sie sind die Pferdemeister.

Ampfing – Einen wichtigen Part haben Sabine Grundner und Birgit Wimmer beim Historienspiel 1322, das 2022 in Ampfing stattfinden wird. Beide sind passionierte Reiterinnen. Ihre Aufgabe wird es sein, den mitmachenden Reitern das Reiten in der Gruppe beizubringen. Gesucht werden dazu Reiter mit Pferden, die unerschrocken sind und auch in der Gruppe reiten können, sagt Sabine Grundner die als Tierarzthelferin arbeitet.

Birgit Wimmer wird als Ritter mit in die Schlacht bei Ampfing ziehen.

Die ganze Familie ist involviert

Sie ist eigentlich schon seit 1988 vom Virus „Ritter“ infiziert. „Seit ich die Aufführung damals in Ampfing gesehen habe, wollte ich auch bei so einer Veranstaltung ein Ritter sein“, erzählt Sabine. Es hat ja einige Jahre gedauert, bis sie jetzt ihrem Ziel ganz nah gekommen ist. Als die Anfrage von Birgit Wimmer und Intendant Tobias Huber kam, ob sie nicht als Meister mitmachen möchte, war die Freude natürlich groß. Nicht nur bei ihr: Die ganze Familie Grundner ist in das Stück involviert.

Ihr Mann, Bürgermeister Josef Grundner, hat die gleiche Aufgabe wie sie im Stück, Tochter Sofie wird als junge Novizin zu sehen sein und Sohn Basti verkörpert den Ludwig/Friedrich als Kind. „Wir sind also alle schon mittendrin in „1322“. Die ganze Familie freut sich dabei zu sein. Und die Omas und Opas sind mächtig, stolz“, erzählt Sabine Grundner. Inzwischen sei schon die ganze Familie am Trainieren mit den Pferden. Es werde sicherlich eine der wesentlichen Herausforderungen, die jeweiligen Reiter-Pferde-Paare nach ihren Fähigkeiten im Stück zu integrieren. Aber auch sonst werde es spannend, die Vorstellungen von Regisseur Moritz Katzmair mit dem in der Praxis machbaren zu vereinen.

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Neben Sabine Grundner kümmert sich beim Historienspiel noch Birgit Wimmer um alles, was mit Pferden zu tun hat. Im wirklichen Leben ist sie Lehrkraft, schon als Mädchen hatte sie sich von dem Historienspiel im Jahr 1988 anstecken lassen. „Damals war ich hinter den Kulissen beim Theater dabei und ich war sehr fasziniert von dem Schauspiel“, sagt sie. Für sie sei es jetzt eine Ehre, 2022 aktiv dabei zu sein. „Nachdem ich selbst seit vielen Jahren reite und eigene Pferde habe, ist die Sparte der Reiterei für mich natürlich sehr interessant und ich freue mich auf die Arbeit zusammen mit meiner Meisterpartnerin Sabine Grundner.“

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Beim Historienspiel selbst werden die beiden Ritter unter vielen sein. Eventuell doubeln sie bei den Reitszenen auch einen Ritter mit Sprechrolle, der aber keine Reiterfahrung hat. Lange Zeit mussten sich die beiden gedulden, aber jetzt sind endlich Reitproben in der Gruppe möglich. Und die ersten großen Proben haben zwischenzeitlich auch schon stattfinden können.

Besenstiel als Ersatz für die Lanze

Bei Sabine wird Zuhause mit der ganzen Familie auf dem eigenen Sandplatz das einhändige Reiten geübt, als Lanzen- oder Schwertersatz muss erst mal ein Besenstiel reichen. Wichtig ist natürlich auch, die Pferde an Fahnen, Feuer, und laute Geräusche zu gewöhnen.

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Um die Kommunikation im Reitdepartment zu optimieren, wurde ganz neu noch Kristina Pauli mit ins Team berufen. Für die Ritterschaft können die drei noch sichere Reiter mit nervenstarken Pferden gebrauchen und Knappen, die den Rittern zur Hand gehen. Bewerbungen sind möglich unter reiterei@schlachtbeiampfing.de.

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