Mehr als 100 positive Fälle in der Belegschaft

Mahnwache vor Ampfinger Putenschlachthof: „Corona und Ausbeutung bekämpfen!“

Am Samstag, 24. Oktober fand eine Mahnwache vor dem Ampfinger Putenschlachthof statt.
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Am Samstag, 24. Oktober fand eine Mahnwache vor dem Ampfinger Putenschlachthof statt. Für Organisator Dennis Uzon (rechts) sei der Corona-Ausbruch im Betrieb „nicht verwunderlich“.

Ampfing – Mehrere Gruppierungen haben am Samstag, 24. Oktober, an einer gemeinsamen Mahnwache vor dem Ampfinger Putenschlachthof teilgenommen. Doch dabei ist ihnen nicht nur der derzeitige Corona-Ausbruch im Betrieb ein Dorn im Auge. 

Am Samstag, 24. Oktober, fand vor dem Ampfinger Putenschlachthof ab 15.30 Uhr eine rund einstündige Mahnwache statt. Für die Organisatoren geht der dortige Corona-Ausbruch zu Lasten der Mitarbeiter des Betriebes sowie der Landkreis-Bevölkerung.


Mahnwache vor Ampfinger Putenschlachthof: „Gegen Corona und für bessere Arbeitsbedingungen“

„Es ist nicht verwunderlich, dass nach dem Tönnies-Skandal nun auch der Schlachthof in Ampfing mit dem Coronavirus zu kämpfen hat. Wir fordern bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung für die Mitarbeiter“, so Organisator Dennis Uzon.


Die Veranstaltung stand unter dem Thema: „Zusammen gegen Profitmaximierung an Schlachthöfen: Corona und Ausbeutung bekämpfen!“ Mit der Aktion wollen die Teilnehmer auf die aus ihrer Sicht vorhandenen Missstände an den Schlachthöfen hinweisen, die zu Lasten von Mensch, Umwelt und Tier gehen.

Mahnwache vor dem Ampfinger Putenschlachthof

15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.
15 Teilnehmer haben an der Mahnwache vor dem Ampfinger Schlachthof teilgenommen und bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gefordert.  © jz

Ampfinger Schlachthof bereits öfters in der Kritik

„Es ist nicht das erste Mal, dass der Schlachthof in Ampfing im Mittelpunkt steht. Bereits letztes Jahr wurden heftige Tierquälerei-Vorwürfe gegen die Transportbedingungen laut, so Raoul Bertrand, Vorsitzender der SPD Ampfing. Prinzipiell sei man nicht gegen den Betrieb, aber man habe schon eine gewisse Verantwortung.

Besonders die schlechten Bedingungen und Unterkünfte bemängeln die Teilnehmer. „Es ist traurig, dass erst durch Corona Kontrollen durchgeführt wurden. Das ist für Deutschland unwürdig. Es ist sehr bedenklich, dass es nicht davor schon passiert ist“, schildert Sebastian Altmann, SPD-Vorsitzender Ortsverein Mühldorf. Es müsse erst was passieren, um etwas gegen die Missstände zu unternehmen.

Umfrage

Bereits mehr als 100 Corona-Infizierte im Ampfinger Schlachthof

Schon über 100 Mitarbeiter des Ampfinger Schlachthofes wurden inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet. Dies sei der ausschlaggebende Infektionsherd für die steigenden Zahlen im Landkreis Mühldorf. Deshalb stieg zuletzt auch der Inzidenzwert über 100. Der Betrieb am Schlachthof wurde inzwischen eingestellt.

Zu der Mahnwache haben insgesamt sechs Gruppierungen aufgerufen: Gewerkschaft NGG, Fridays For Future Kreisgruppe Mühldorf, SPD OV Ampfing, DIE LINKE Altötting-Mühldorf, linksjugend [‘solid] Altötting-Mühldorf und Funke im Chemiedreieck. Es waren 15 Teilnehmer vor Ort.

jz

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