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Fürbitte für den Bundespräsidenten

Sandra Bubendorfer-Licht (FDP) las im ökumenischen Gottesdienst vor Bundesprominenz

Ökumenischen Gottesdienst zur 17. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten
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Die religionspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Sandra Bubendorfer-Licht (im Bild neben Prälat Dr. Martin Dutzmann) hat als Mitglied der Bundesversammlung eine Fürbitte im morgendlichen ökumenischen Gottesdienst vor der politischen Prominenz gelesen, vorne Frank-Walter-Steinmeier (mit blauer Maske), Ehefrau Elke Büdenbender und Bundeskanzler Olaf Scholz.

Berlin/Ampfing - Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat an der größten Bundesversammlung teilgenommen, die es jemals in der Bundesrepublik Deutschland gegeben hat. Davor hat die religionspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion in der ökumenischen Morgenandacht in der Berliner St. Marienkirche als erste Sprecherin eine Fürbitte vor der versammelten politischen Prominenz gelesen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Der Tag begann für Sandra Bubendorfer-Licht bereits um 8.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit jüdischer und muslimischer Beteiligung in der St. Marienkirche. Diese „Citykirche“ in der Karl-Liebknechtstraße ist die evangelische Hauptkirche der Bundeshauptstadt. Knapp 300 Mitglieder der 17. Bundesversammlung, darunter die politische Prominenz von Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier über Bundeskanzler Olaf Scholz (beide SPD) bis hin zum früheren Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU), hatten an dem Gottesdienst teilgenommen, der von den Prälaten Karl Jüsten und Martin Dutzmann geleitet wurde.

Prälat Karl Jüsten, Leiter des Katholischen Büros, dankte in seiner Predikt dem Bundespräsidenten, dass er in seiner ersten Amtszeit einen Schwerpunkt auf die Stabilisierung der freiheitlichen Demokratie gelegt hat. Die Liturgie wurde mitgeleitet von Dr. Martin Dutzmann, der evangelisch-reformierte Theologe ist Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche.

Sandra Bubendorfer-Licht durfte die erste Fürbitte lesen: „Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus. In Jesu Namen beten wir zu dir, unser Gott, Strahle hinein, wo es dunkel ist. Wir denken an Kinder und Jugendliche, an Studierende und Vereinsamte, denen die Pandemie ihre Lebensfreude geraubt hat. Wir denken an Menschen, die keinen Ausweg mehr sehen und alle die orientierungslos sind.“ Als Kantorin sang die Hamburger Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann (CDU) den Kyrie-Ruf. Die zweite Fürbitte sprach MdB Thomas Rachel (CDU) aus Düren, die dritte Bitte kam von der Influencerin Lilly Blaudszun (SPD). Die Fürbitten schloss als vierter Sprecher der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (B90/Die Grünen) ab. Zum Abschluss bettete die Gottesdienstgemeinschaft das „Vater uns“, ehe es den Segen der Geistlichkeit gab.

„Klare Ansprache“

Zur Wahl des Bundespräsidenten ging es zurück ins Paul-Löbe-Haus: Statt im Bundestag wurden die 1472 Wahlmänner und -frauen coronabedingt auf fünf Etagen des Bürogebäudes verteilt. Alle Delegierten mussten ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Dafür bekamen sie ein oranges Bändchen ums Handgelenk. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat die Bundesversammlung eröffnet. Einziger Tagesordnungspunkt war die Wahl: Dabei erhielt der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier 1.045 Stimmen. „Es war eine sehr gute Rede - mehr als eine Dankesrede -, die wir vom wiedergewählten Bundespräsidenten gehört haben“, betonte Sandra Bubendorfer-Licht nach der Wahl. Er habe an die Kraft der Demokratie erinnert und sich klar zu Europa, der NATO und dem Frieden bekannt. Der Bundespräsident habe sich nicht gescheut, so Sandra Bubendorfer-Licht, schwierige Punkte anzusprechen, etwa seine Ansage an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: „Lösen Sie die Schlinge um den Hals der Ukraine!“

Pressemeldung des Abgeordnetenbüro Sandra Bubendorfer-Licht, MdB

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