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„Schlacht von 1322“

Ampfings Bühne nimmt Gestalt an: 140 Stunden für Zimmererarbeiten an zwei Brücken nötig

Die Brücken verbinden die Bühnen miteinander. Auch in der Schlacht sollen sie eine besondere Rolle spielen, mehr dazu wird aber noch nicht verraten. Stettner
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Die Brücken verbinden die Bühnen miteinander. Auch in der Schlacht sollen sie eine besondere Rolle spielen, mehr dazu wird aber noch nicht verraten.

Noch gibt es allerhand zu tun vor der Premiere von „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“. Doch das große Freiluftspektakel biegt schön langsam auf die Zielgerade ein, Mitte August ist die erste Aufführung. Erst kürzlich gab es die nächsten Fortschritte an der großen Bühne auf dem Festgelände.

Ampfing – Die Bühne und das Bühnenareal für das Freilichtspektakel „1322“ wächst und wächst und nimmt immer mehr ihre geplante Gestalt an. Zuletzt wurden zwei Brückenelemente eingesetzt, die Bühnen- und Zimmerermeister Reinhard Eberl mit seinen Team in seiner Zimmerei in Geidobl bei Aschau hergestellt hat. Zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern wurden die beiden Teile mit eine Spannweite von rund 6,80 Meter und einer Höhe von rund fünf Metern hergestellt.

Heimisches Fichtenholz

„Dazu haben wir heimisches Fichtenholz verwendet“, ist es Zimmerermeister Reinhard Eberl wichtig. Rund 30 Stunden nahmen die Fundamente in Anspruch, nach rund 140 Stunden waren die Zimmererarbeiten erledigt. Und um den Teilen ihr verwegenes und ursprüngliches Aussehen zu geben, standen nochmals Freiwillige für etwa 30 Stunden zu Abflamm- und Malerarbeiten an den Brückenteilen. Für die Montage und das Einsetzen an der Bühne brauchte das Team etwa zehn Stunden.

Mit einem Lastwagen kamen die beiden Brücken zum Festgelände. Dort wartete ein Kran, der die beiden Elemente final an ihren Platz brachte. „Das war eine große Unterstützung und vor allem Arbeitserleichterung“, sagt Eberl.

Auch Regisseur Moritz Katzmair zeigte sich mehr als begeistert. „ Ich finde die Brücken mega. Ich freue mich wahnsinnig auf die Proben mit den Schauspielern auf den Brücken. Es sieht so cool aus.“ Das Hintergrundbild auf seinem Laptop habe er bereits angepasst. Als er die Brücken das erste Mal gesehen hatte, sagte er sich: „Ich werde nie wieder ein Stück ohne Brücken inszenieren.“

Eine besondere Rolle im Stück

Im Stück werden die Brücken von oben bespielt, als Verbindungswege und auch für Auftritte beispielsweise mit Pferd unter der Brücke, genutzt. „Ob man von rechts oder links kommt oder doch unter einer Brücke auftaucht, weckt beim Zuschauer verschiedene Emotionen“, sagt Reinhard Eberl. Auch in der Schlacht selbst werden sie eine Rolle spielen, aber alles werden wir hier noch nicht verraten, bleibt der Bühnenmeister geheimnisvoll.

Ohne freiwillige Helfer geht es nicht

Besonders betonte Reinhard Eberl die gute Zusammenarbeit der freiwilligen Helfer. „Ohne sie könnten wir das Freilichttheater in dieser Größe nicht realisieren.“ Übrigens wer sich nach den Aufführungen eins dieser Brückenteile als tollen Blickfang für seinen Garten, Weiher sichern möchte, kann sich per Mail unter buehne@schlachtbeiampfing.de melden.