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So spaßig ging es bei der Lettngaudi in Ampfing zu

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Ampfing - Spaß im Schlamm für den guten Zweck. Am Samstag fand wieder die Lettngaudi in der Zimmermann Kiesgrube in Ampfing statt. Wir waren vor Ort:

Update, 17 Uhr: So war die Lettngaudi am Samstag

"Wir haben heute etwa 1050 Teilnehmer", berichtet Michael Hell, Präsident des Rotary Clubs Mühldorf-Waldkraiburg. Gestartet wurde um 9 Uhr. "Gegen Mittag war etwa die Hälfte der Teilnehmer schon durch." Das Wetter sei gut und auch der Ablauf funktioniere hervorragend. "Bis jetzt haben wir auch noch keine großartigen Verletzungen bei den Teilnehmern gehabt." Der Parkour dauere etwa eineinhalb Stunden. "Das sind etwa vier Kilometer mit vielen schwierigen Hindernissen. Man muss rutschen, klettern, sich durch den Schlamm kämpfen - Es ist toll!" 

Wichtig sei: Es gehe nicht auf Zeit. "Gewinnen tut heute: Erstens, wer das tollste Kostüm hat. Zweitens wer die größte Gruppe hat. Außerdem könne man sich noch als kleinen Sonderpreis Bälle verdienen, welche die Streckenposten verteilen. "Wer etwas besonders gut macht, wird als Lettnkönig. Zu jeder vollen Stunde gibt es da eine kleine Siegerehrung." Er hoffe nun dass das Wetter sich auch für den Rest des Tages halten werde. "Wir schätzen, dass bis 16 Uhr gelaufen wird. Danach ist noch Open End bis 20 Uhr. Man kann dann noch bei uns Brotzeit machen und feiern!" 

Impressionen von der Lettngaudi in Ampfing am Samstag

Sein besonderer Dank gelte allen, die am Samstag mitgeholfen haben, betont Hell abschließend. "Das ist ein wahnsinniger Aufwand. Zig Stunden hat es alleine für den Aufbau gebraucht!" Auch den Politikern, welche die Veranstaltung unterstützt haben danke er. Allen voran dem Schirmherrn der Lettngaudi, Marcel Huber, MdL (CSU), aber auch den Bürgermeistern von Mühldorf und Waldkraiburg, Marianne Zollner (SPD) und Robert Pötzsch (UWG). 

Update, 9.29 Uhr - Live-Video vom Start der Lettngaudi

Vorbericht

Das heurige Lättngaudi Team vom Rotary Club. Von Links ‚Fritz Zimmermann, Edwin Hungerhuber, Michael Hell, Jörg Neimcke.

"Vor zwei Jahren kam durch unseren damaligen Vorsitzenden Fritz Zimmermann bei uns beim Rotary Club Mühldorf-Waldkraiburg die Idee auf, doch einmal eine Benefiz-Aktion der anderen Art auf die Beine zu stellen", berichtet Michael Hell, Betreiber des gleichnamigen Modehauses in Ampfing. 

Rotary Clubs sind international verbreitete, sogenannte "Service-Clubs", zu denen sich Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen haben. Als seine Ziele nennt Rotary humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Der Club Mühldorf-Waldkraiburg besteht seit 1976.

Die Vorbereitungsarbeiten laufen bereits:

Der Club habe sich daher dann verschiedenste Veranstaltungsformen angesehen. "Es sollte mal etwas anderes sein, als Benefiz-Galas", erinnert sich Hell. Gefallen habe man schließlich an "Tough Mudder"-Benefiz-Läufen in München gefunden. Dabei müssen die Teilnehmer einen Extrem-Hindernislauf durch Schlamm absolvieren. Als Veranstaltungsort bot sich zudem die Kiesgrube in Ampfing an. 

Bilder von 2017:

Lettngaudi Ampfing (1)

"Wieder eine Mordsgaudi"

"Die Veranstaltung 2017 war dann auch ein großer Erfolg", freut sich Hell. "Allerdings ist die Vorbereitung auch ein enormer Aufwand, da die ganze Strecke inklusive der Rutsche, der Hindernis und so weiter extra angelegt werden müssen." Daher findet die zweite "Lettngaudi" nun erst 2019 wieder statt. 

Bilder von 2017:

Lettngaudi Ampfing (2)

Es gilt auf einer Strecke von knapp 5 Kilometern knapp 20 Hindernisse zu bewältigen. Darunter eine 40-Meter Rutsche in die Kiesgrube und eine Schlammpumpe. "Es wird eine Menge geboten sein und wieder eine Mordsgaudi", so Hell, "Mitmachen kann man als Team, als Paar oder auch alleine." 

Noch Anmeldungen möglich

Weitere Informationen:

"Möglich wird das ganze dank zahlreicher freiwilliger Helfer, die bei der Einrichtung der Strecke helfen", erzählt Hell. "Die Fixkosten der Veranstaltung werden zudem von zahlreichen Sponsoren getragen." Daher könne die Startgebühr, welche die Teilnehmer zahlen guten Zwecken zugeführt werden. "Zum einen dem Kinderschutzbund im Landkreis Mühldorf. Zum anderen der Msafiri English School in Tansania." Für alle Zuschauer ist der Eintritt frei. 

"Bisher haben sich 850 Teilnehmer angemeldet, derzeit kann man noch mitmachen. Wir werden das Teilnehmerfeld allerdings bei 1200 Personen schließen müssen, da wir sonst nicht alle Starts hinbekommen." Neben dem Spaß im Schlamm wird es noch ein Abschluss-Event geben. "Zur Abrundung der Lettngaudi am Abend gibt es in der Kiesgrube ein großes Sonnwendfeuer, der Jungfeuerwehr Ampfing. Für Gegrilltes und Getränke ist gesorgt."

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