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Nachfolgerin von Benjamin Strasser

MdB Sandra Bubendorfer-Licht zur religionspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion ernannt

FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer
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Die FDP-Bundestagsfraktion hat Sandra Bubendorfer-Licht zur religionspolitischen Sprecherin ernannt. 

Ampfing - Die FDP-Bundestagsfraktion ernennt die Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht aus Ampfing zur religionspolitischen Fachsprecherin und Nachfolgerin von Benjamin Strasser.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die FDP-Bundestagsfraktion hat am Donnerstag die fachpolitischen Sprecher und Ausschussbesetzungen bekannt gegeben: Sandra Bubendorfer-Licht aus Ampfing (Lkr. Mühldorf) ist als religionspolitische Sprecherin und Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat ernannt worden.

Sie gehört dem Fraktionsarbeitskreis III: „Selbstbestimmt in allen Lebenslagen“ an. Sandra Bubendorfer-Licht folgt religionspolitische Sprecherin auf Benjamin Strasser, der zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz ernannt worden ist. „Zur Freiheit gehört die Suche nach dem Sinn und den Werten des individuellen Lebens. Religion und Weltanschauungen können helfen, eine für den Einzelnen stimmige und sinnvolle Einordnung ins Weltganze zu finden“, sagt die 52-jährige Katholikin aus dem Wahlkreis Altötting-Mühldorf.

Der liberale Verfassungsstaat steht für Sandra Bubendorfer-Licht nicht im Wettbewerb zu Religionen. Die freiheitlich-demokratische Werteordnung des Grundgesetzes sei ein Identifikationsangebot für alle Bürger - ganz gleich ob oder welcher religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung sie anhängen. Kern dieser Werteordnung für die Bürgerinnen und Bürger seien die Grundrechte des Grundgesetzes.

Im Verhältnis zu den einzelnen Religionen muss laut Bubendorfer-Licht der Staat neutral bleiben. Rund 47,2 Millionen Menschen gehören in Deutschland der katholischen oder evangelischen Kirche an, es leben 4,7 Millionen Muslime, 1,5 Millionen orthodoxe Christen und 200.000 Juden hier. Mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland ist dagegen konfessionslos oder Mitglied einer anderen Glaubensgemeinschaft. Diese zunehmende Pluralität stellt für die neue Fachsprecherin Fragen und rechtliche Anforderungen an das geltende Staatskirchenrecht. „Liberale setzen sich für die Religionsfreiheit und der Gleichbehandlung von Religionen ein, darüber hinaus sollten Kirche und Staat größtmöglich getrennt sein“, plädiert Sandra Bubendorfer-Licht.
Ein modernes Religionsverfassungsrecht sollte den passenden rechtlichen Rahmen für alle Religionsgemeinschaften bieten, die das Gleichheitsgebot und die Glaubensvielfalt, die Grundrechte sowie die Selbstbestimmung ihrer Mitglieder anerkennen. Zum Verfassungsauftrag gehört es für Bubendorfer-Licht, die Staatsleistungen abzulösen. Tanzverbote und ähnliche Einschränkungen an stillen Feiertagen seien zu überdenken. Ebenso müssen kirchliche Privilegien im Arbeitsrecht abgeschafft werden, soweit sie nicht Stellen betreffen, die eine religiöse Funktion ausüben.

Sandra Bubendorfer-Licht ist in ihre zweite Wahlperiode gestartet. Als eine von 736 Abgeordneten gehört sie dem 20. Deutschen Bundestages an. Seit 2019 ist die 52-jährige FDP-Politikerin Mitglied des hohen Hauses. Sie war im Dezember 2019 nach dem Tod von Jimmy Schulz nachgerückt. Bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 ist sie auf Platz neun der bayerischen FDP-Landesliste eingezogen. Sie ist Teil der 14-köpfigen FDP-Landesgruppe aus Bayern innerhalb der 92 Abgeordneten der FDP-Fraktion, die inzwischen von Christian Dürr geführt wird, nachdem Christian Lindner als Finanzminister vereidigt worden ist.

Pressemeldung des Abgeordnetenbüro Sandra Bubendorfer-Licht, MdB

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