Runter vom Gas

Ampfing: Gemeinderat setzt mehrere Tempo-30-Bereiche um

Die Gemeinde Ampfing erweitert die Tempo 30 Zonen. So wie hier am Schulzentrum Ampfing wurden weitere geschaffen.
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Die Gemeinde Ampfing erweitert die Tempo 30 Zonen. So wie hier am Schulzentrum Ampfing wurden weitere geschaffen.

Ampfing – Die Unfallgefahr in Ortschaften ist nicht zu unterschätzen. Ein Thema, dem sich auch der Gemeinderat Ampfing angenommen hat. In mehreren Straßen geht es künftig für Autofahrer nur noch mit Tempo 30 voran.

Innerhalb von Ortschaften ereignen sich etwa doppelt so viele Unfälle wie außerhalb. Zu hohe Geschwindigkeiten sind die Hauptursache aller Unfälle. Die Reduzierung auf Tempo 30 hat sich als wirksame Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer innerhalb von Ortschaften erwiesen. Ganz besonders verbessert sich die Verkehrssicherheit für Kinder und Senioren beziehungsweise allgemein für Fußgänger und Radfahrer. In der Gemeinde Ampfing gelten schon seit langem Tempo 30 Zonen. Jetzt hat der Gemeinderat weitere Tempo-30-Zonen beschlossen.


Erweitert wurde der Ortskern Ampfing mit der Martin-Greif-Straße und Teile am Wuhr, Baugebiet Wimpasinger Feld mit der Rosenstraße, Tulpen-, Nelken-, Veilchen- und Staudenweg. In Stefanskirchen geht es künftig nur noch mit Tempo 30 voran im Baugebiet Almshamer Feld mit Siedlung und in der Kampenwand-, Zugspitz-, Hochries- und Wendelsteinstraße.

Mehr Sicherheit und Rücksicht


Auch werden in losen Abständen durch die Kommunale Verkehrsüberwachung Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dem Ziel, für mehr Sicherheit und Rücksicht im Straßenverkehr zu sorgen, dient dazu die Mitgliedschaft der Gemeinde im Zweckverband „Kommunale Verkehrsüberwachung Südostoberbayern. So wurden zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Polizei 19 Messstellen innerhalb geschlossener Ortschaften im Gemeindegebiet Ampfing eingerichtet. Ausgewählt wurden dazu Straßenabschnitte mit erhöhter Unfallgefahr, wo vermehrt besonders schutzbedürftige Personen wie Kinder die Straße nutzen oder Anlieger über zu schnelles Fahren klagen.

Die Verkehrsüberwachung hat im Jahr 2019 über 1148 Verfahren durchgeführt. Die festgestellten Verkehrsverstöße beruhen auf einer Messtätigkeit von lediglich zwölf Stunden pro Monat. Die Dunkelziffer dürfte dazu weit höher liegen. Die Messungen werden zum Schutz von Verkehrsteilnehmer durchgeführt und sollen Unfallgeschehen vermeiden beziehungsweise reduzieren.

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Verkehrserziehung steht im Vordergrund

„Es geht nichts um‘s Abkassieren“, das ist Bürgermeister Josef Grundner und der Ampfinger Gemeinde Verwaltung hinsichtlich der Verkehrsüberwachung wichtig. Vielmehr soll hierbei die Verkehrserziehung im Vordergrund stehen. Ebenfalls werden in der Gemeinde immer Parkraumüberwachungen durchgeführt. In erster Linie wird hier der Parkbereich am Bahnhof gegenüber der Kreissparkasse (mit maximal fünf Stunden Parkdauer) und den Parkplatz beim Pfarrheim (mit maximal vier Stunden Parkdauer).

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