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Unterstützung für Kitas

Angebot des Landratsamtes „Pädagogische Qualitätsbegleitung“ wird auch in den neuen Kitas in Ampfing genutzt

Bei der Vertragsunterzeichnung vorne von links: Landrat Max Heimerl, Ampfings Bürgermeister Josef Grundner, die Leiterin des Kindergartens „Isenstrolche“ Amelie Rammensee; hinten von links: Christine Hacker, PQB Fachkraft am Landratsamt, und der Leiter der Geschäftsstelle der Gemeinde Ampfing Hans Wimmer.
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Bei der Vertragsunterzeichnung vorne von links: Landrat Max Heimerl, Ampfings Bürgermeister Josef Grundner, die Leiterin des Kindergartens „Isenstrolche“ Amelie Rammensee; hinten von links: Christine Hacker, PQB Fachkraft am Landratsamt, und der Leiter der Geschäftsstelle der Gemeinde Ampfing Hans Wimmer.

„Starke Teams brauchen starke Unterstützung“- so begründet die Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, das Angebot der „Pädagogischen Qualitätsbegleitung“ (PQB) in Bayern. Seit 2015 gibt es diese trägerunabhängige Beratung und Begleitung für Kindertageseinrichtungen, die sich nach einem dreijährigen Modellversuch bayernweit etabliert hat.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ampfing - Zahlreiche Landkreise, kreisfreie Städte und Kita-Trägerverbände in Bayern beschäftigen derzeit 47 Fachkräfte für Qualitätsbegleitung. Der Landkreis Mühldorf a. Inn ist von Anfang an bei diesem Projekt dabei und bietet mit Christine Hacker seinen Kindertageseinrichtungen professionelle Begleitung bei ihrer Bildungs- und Betreuungsarbeit. In Ampfing nehmen ab 2023 auch die beiden neuen Kindertageseinrichtungen Isenkids (Hort) und Isenstrolche (Kindergarten) an der Qualitätsbegleitung teil. Dazu unterzeichneten Landrat Max Heimerl und der Bürgermeister der Gemeinde Ampfing Josef Grundner im Beisein der Leiterinnen Diana Molter und Amelie Rammensee sowie Christine Hacker die Verträge für die Zusammenarbeit. Alle Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Ampfing haben nun dieses Angebot bereits genutzt bzw. nutzen es ab 2023. Die Isenkids und die Isenstrolche sind zwei von insgesamt 18 Einrichtungen im gesamten Landkreis, die mit dem Projekt ab dem neuen Jahr starten. Insgesamt beantragten schon 60 der 75 Kitas im Landkreis PQB, viele sind schon wiederholt auf dieses für Träger kostenfreie Angebot zurückgekommen. PQB wird zum Großteil aus den Haushaltsmitteln des Bayrischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert und zusammen mit Mitteln aus dem Landkreis finanziert.

Landrat Max Heimerl ist erfreut über die Innovationsbereitschaft der Kitas im Landkreis: „Ich bin sehr stolz, dass das Angebot der pädagogischen Qualitätsbegleitung zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in den Einrichtungen im Landkreis Mühldorf so gut angenommen wird. Als zertifizierte Bildungsregion haben wir nicht nur den hohen Anspruch, dass alle Familien flächendeckend ein Recht auf einen Kita-Platz haben, sondern darüber hinaus soll dort auch die bestmögliche Betreuung und Bildung gewährleistet sein. Die pädagogischen Kräfte in den Kitas leisten eine sehr anspruchsvolle und herausfordernde Arbeit. Ich danke allen Beteiligen für ihr großartiges Engagement zum Wohl der Kinder und ihre hohe Motivation, sich zukunftsorientiert weiterzuentwicklen.“ Die pädagogischen Qualitätsbegleiter werden vom Staatsinstitut für Frühpädagogik ausgebildet, spezifisch geschult und regelmäßig rezertifiziert. Christine Hacker gibt einen Einblick in ihre Arbeit: „Als Qualitätsbegleiterin möchte ich den Teams auf Augenhöhe begegnen und sie aktiv unterstützen. Ich bin bei ihnen vor Ort und mit dem Blick von außen kann ich praktische Impulse geben, Fragen beantworten und Lust machen, auch mal neue Wege auszuprobieren. Meine Begleitung orientiert sich an den Bedarfen der Kitas, ihren individuellen Bedürfnissen und Anforderungen. Im Zentrum steht aber stets die Interaktion mit den Kindern, denn nur so können Kinder sich wohlfühlen und gut entwickeln.“

Ein PQB-Prozess ist freiwillig und dauert jeweils zwischen 12 und 18 Monate. Die Kita-Leiterinnen blicken dem Start gespannt entgegen. Diana Molter, die Leiterin des Kinderhorts „Isenkids“; „Gerade in einer neuen Kindertageseinrichtung sehe ich die pädagogische Qualitätsbegleitung als ein zusätzliches unterstützendes Angebot, um sich die entwickelnden Strukturen und Abläufe anzusehen. Wir freuen uns auf diese regelmäßige und längere Prozessbegleitung, die auch für die Teamentwicklung sehr von Nutzen sein wird. “Amelie Rammensee, die Leiterin des Kindergartens „Isenstrolche“: „Wir freuen uns über den fachlichen Austausch und die daraus resultierenden Umsetzungen im Kindergartenalltag. Wir sind gespannt, welche Entwicklung diese intensive Auseinandersetzung mit Frau Hacker und dem Team macht.“ Auch Ampfings Bürgermeister Josef Grundner freut sich über den Vertragsabschluss: „Nun haben wir auch unsere neu hinzugekommenen Einrichtungen dieser hochwertigen Qualitätsbegleitung zugeführt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem unsere Kinder samt Eltern werden davon profitieren.“

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf a. Inn

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