Umstellung im Landesentwicklungsprogramm - Auch Zwergerl waren Thema

Ampfing bald "Grundzentrum"?

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Ampfing - Ampfing will seinen Status nicht verlieren: Wie in allen Gemeinden wird auch hier das Landesentwicklungsprogramm (LEP) diskutiert.

Im Gemeinderat gab es nun eine Stellungnahme. Demnach gilt Ampfing bislang als Unterzentrum. Nachdem dieser Status künftig wegfällt, fordert Ampfing mit Nachdruck den Status "Grundzentrum". Als Grundzentrum soll eine Gemeinde dann festgelegt werden, wenn sie zentralörtliche Versorgungsfunktionen für mindestens eine andere Gemeinde wahrnimmt und einen tragfähigen Nahbereich aufweist. Und dies sei für Ampfing gegeben.

An sich wickelte Bürgermeister Ottmar Wimmer eine Mammut-Tagesordnung in Rekordzeit ab. Dabei waren die anwesenden Mitglieder aller Fraktionen mit den gemachten Vorschlägen einverstanden und fassten alle Beschlüsse einstimmig.

So gab es grünes Licht für drei Bauanträge: einer Terrassenüberdachung in der St.-Christophorus-Straße, der Erweiterung der Maschinenhalle mit Einbau einer Hackgutheizung in Dorneck sowie dem Anbau einer Betriebsleiterwohnung an das bestehende Wohngebäude in Eichheim.

In der Bauleitplanung ging es zunächst um die Änderung des Bebauungsplanes Wimpasinger Feld für drei Parzellen in der Rosenstraße und im Staudenweg. Dazu forderte das Landratsamt die Vorlage eines Gutachtens hinsichtlich Lärm- und Erschütterungsschutz. Damit wird ein Ingenieurbüro beauftragt. Nach dessen Vorliegen werden die Konsequenzen daraus gezogen.

Des Weiteren ging es um die Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gewerbegebiet Neuhaus II, Erweiterung Teil A. Bürgermeister Wimmer las die Schreiben des Landratsamtes und der Stelle für Wasserwirtschaft vor und erwähnte die dazu vorgeschlagenen Änderungen, die einhellig genehmigt wurden. Für das gleiche Gebiet hat die Gemeinde einen Bebauungsplan aufgestellt und die Anregungen der Träger öffentlicher Belange behandelt. Auch hier hatte der Gemeinderat gegen die vorgeschlagenen Berichtigungen und Ergänzungen keine Einwände.

Zuschuss für letztes Kindergartenjahr

Eine finanzielle Ermäßigung der Kindergartengebühr für die Benutzung des Kindergartens Stefanskirchen war der letzte Beratungspunkt. Dazu informierte Bürgermeister Wimmer die Gemeinderatsmitglieder darüber, dass der Staat einen Zuschuss zu den monatlichen Gebühren für Kinder im letzten Kindergartenjahr ab 2012/2013 in Höhe von 50 Euro pro Kind gewährt. Der Zuschuss wird an die Kommune zur Weitergabe an die Eltern ausbezahlt. Die Gemeinde muss dafür einen entsprechenden Ermäßigungstatbestand in die Satzung aufnehmen.

Auch das beschloss der Gemeinderat, rückwirkend zum 1. September, mit allen Stimmen.

gth/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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