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Im Juni keine Erstimpfungen in bayerischen Impfzentren?

Diese Gruppen werden derzeit in den Impfzentren Mühldorf und Altötting geimpft

Corona-Impfung
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Corona-Impfung

Zu wenig Impfstoff im Freistaat und keine Corona-Erstimpfungen in den Impfzentren? So sieht es in den Impfzentren der Kreise Altötting und Mühldorf aus:

Altötting / Mühldorf - „Voraussichtlich wird der Großteil der Impfungen in den Impfzentren bis Ende Juni aus Zweitimpfungen bestehen“ gibt eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Anfrage der dpa am Mittwoch (9. Juni) bekannt. Rosenheim24.de hatte bereits zuvor von den Impf-Schwierigkeiten in den Impfzentren in der Region - Traunstein und Rosenheim, sowie Berchtesgadener Land - berichtet. In den etwa 100 bayerischen Impfzentren sieht es im Juni also eher schlecht aus für Impfwillige, die sich zum ersten Mal gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Doch wie sieht es denn mit Erstimpfungen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf aus? Innsalzach24.de hat bei den Impfzentren nachgefragt.

Corona-Impfungen im Landkreis Mühldorf

„Derzeit werden keine Erstimpfungen am Impfzentrum (Mühldorf) durchgeführt“, bestätigt auch Pressesprecherin Simone Kopf vom Landratsamt Mühldorf. Dafür wird in Mühldorf bereits die Priorisierungsgruppe vier geimpft, nur noch vereinzelt trudeln Impfwillige der Gruppen zwei und drei ein. In den meisten anderen Landkreisen in der Region impfen die Impfzentren vor allem in der Gruppe drei. Mühldorf ist hier schon weiter.

Die Impfungen im Landkreis schreiten also voran: „Bis einschließlich 6. Juni wurden am Impfzentrum inklusive der Außenstellen und bei Einsätzen der mobilen Impfteams des Impfzentrums 42.485 Erstimpfungen, 22.499 Zweitimpfungen, sowie 1.934 Impfungen mit dem Vakzin von Johnson & Johnson, bei dem nur eine Dosis nötig ist, durchgeführt“, so Kopf. Für den Zeitraum Juni und Juli würden weitere 23.300 Zweitimpfungen im Impfzentrum Mühldorf anstehen. Die meisten davon werden den Impfstoff der Firma Biontech/Pfizer gespritzt bekommen, nämlich rund 80 Prozent.

Corona-Impfungen im Landkreis Altötting

Aus dem Landratsamt Altötting kommt eine ähnliche Antwort wie aus Mühldorf - bis Ende Juni fänden fast nur Zweitimpfungen im Impfzentrum Altötting statt, so Pressesprecher Markus Huber. Im Gegensatz zum Impfzentrum Mühldorf werde hier hauptsächlich die Priogruppe drei geimpft, hier seien „noch circa 3000 Personen auf der Warteliste“, so Huber. Außerdem gäbe es in der Priogruppe eins und zwei derzeit noch etwa 300 Nachmeldungen, „die sich seit den letzten Erstimpfungen vor drei Wochen erst angemeldet haben.“

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Anmeldung über BayIMCO

Wer sich jetzt für eine Corona-Impfung anmelden möchte, muss nach wie vor auf das Registrierungssystem BayIMCO zurückgreifen. Die Termine werden dabei nach Priorisierung und in späterer Instanz nach Anmeldedatum vergeben. „Priorisierte Personen erhalten weiterhin bevorzugt ein Impfangebot, sobald Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung steht“, so Kopf.

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Zu wenig Impfstoff im ländlichen Raum?

Aus dem Landratsamt Mühldorf kommen mit Blick auf Erstimpfungen und die bayerische Impfkampagne deutliche Worte. Das Impfzentrum Mühldorf sei demnach derzeit „deutlich unterausgelastet“. Auch die Arztpraxen im Landkreis würden nicht genügend Impfstoff erhalten, um die Nachfrage zu befriedigen, berichtet Pressesprecherin Kopf. „Bei den Impfungen in den Arztpraxen fällt der Landkreis im bayernweiten Vergleich zurück. Aus unserer Sicht sind ergänzende Lieferungen für den ländlichen Raum notwendig, um allen Bürgerinnen und Bürgern in Bayern die gleiche Chance auf einen Impftermin einzuräumen“, so Kopf weiter. Zuvor kam bereits aus dem Berchtesgadener Land Kritik an der Impfstoffverteilung im ländlichen Raum. Es bestehe aus der Sicht des Landratsamts demnach dringender Handlungsbedarf.

ce

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