Abwassergebühr steigt

+
Dieser ehemalige Laden steht seit nunmehr über einem Jahr leer, es gibt aber auch Gebäude, wie das ehemalige Bistro-Café Tiffany die seit fast drei Jahren ungenutzt sind. Es ist Eile geboten damit die "Schwindegger Meile" mit Leben erfüllt wird.

Schwindegg - Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung war die Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung der Abwasserentsorgung einer der wichtigsten Punkte.

Aber auch mit den Leerständen entlang der Schwindegger Meile beschäftigte sich der Rat.

Die letzte Gebührenanpassung war vor acht Jahren vollzogen worden, zu diesem Zeitpunkt wurde der Preis pro Kubikmeter Abwasser auf 1,10 Euro festgelegt. In der Zwischenzeit sei alles teurer geworden, es sei nicht mehr möglich, Gebührenschwankungen mit Überschüssen auszugleichen, hieß es im Gemeinderat. Deshalb wird sich ab 1. Oktober der Beitragssatz von 1,10 auf 1,40 Euro erhöhen, diese Gebühr ist vorerst auf zwei Jahre festgesetzt worden. Außerdem wird derzeit überprüft, ob eine getrennte Schmutz- und Regenwassergebühr einzuführen ist. Dies würde zu einer neuen Gebührenfestsetzung führen, aufgrund des Verlaufs aber voraussichtlich erst in zwei Jahren.

Eingangs der Sitzung hatte Bürgermeister Dr. Karl Dürner die Ergebnisse der nichtöffentlichen Beratungspunkte bekannt gegeben: Bei der Sanierung der Schlossschänke bekam die Firma Elektro Burghart in Schwindegg den Zuschlag für die Elektroarbeiten bei einer Bruttosumme von 16302 Euro. Für den Neubau der Kinderkrippe wurde das Gewerk Möblierung an die Firma Wehrfritz in Bad Rodach bei einer Bruttosumme von 22876 Euro und das Gewerk Landschaftsbau an die Firma Weindl in Bodenkirchen für die Bruttosumme von 82188 Euro vergeben.

Zudem genehmigte der Gemeinderat den Neubau einer Holzpyramide als Treffpunkt zum Austausch der Gemüsefreunde in der Hochriesstraße 7.

Längere Zeit nahm der Zwischenstandsbericht der Orts- und Standortentwicklung Buchbach-Obertaufkirchen-Schwindegg durch Christian Klotz von der Firma Qualikom in Anspruch. Die Verwaltung hat Klotz in der Sitzung gebeten, ein Angebot für die Entwicklung der "Schwindegger Meile" vom Rathaus entlang der Mühldorfer Straße vorzulegen. Die hohen Leerstände machen diese Lage derzeit unattraktiv, so der einhellige Tenor. Für eine Änderung dieses Zustandes wäre ein Entwicklungskonzept nötig, dazu sollen die Eigentümer genauso wie die Nutzer und die möglichen Interessenten mit eingebunden werden. Ein entsprechendes Werbe- und Marketingkonzept stellte Klotz in groben Zügen dem Gemeinderat vor.

Die Schwindegger Gemeindeverwaltung hat Herrn Christian Klotz gebeten ein Angebot für die Entwicklung der "Schwindegger Meile" neben der Staatsstraße 2084 alt vorzulegen. Die hohen Leerstände machen diese Lage derzeit unattraktiv. Für die Änderung, so stellte Herr Klotz fest, sei ein Entwicklungskonzept nötig und hierzu müssten die Eigentümer, die Nutzer und die Interessenten mit einem Moderator, der auch Bürgermeister Dr. Karl Dürner sein könnte, an einen Tisch gebracht werden. Dazu sollte vorab auch ein Werbe- und Marketingkonzept erstellt werden.

Bürgermeister Dr. Dürner forderte seinen Gemeinderat auf, dass jeder Einzelne bis zur nächsten Sitzung sich Gedanken über die weitere Vorgehensweise macht und selbst Vorschläge ausarbeitet.

wag/Mühldorfer Anzeiger

Zurück zur Übersicht: Region Mühldorf

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser