Tag der Abschlussfeier wurde herbeigesehnt

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Bei der Entlassfeier der neuneten Klassen der Mittelschule hob Rektorin Philipp (von links) die beiden besten Schülerinnen Julia Schmid und Julia Schulz hervor.

Buchbach - Mit dem Abschluss an der Mittelschule liegt ein erster Lebensabschnitt hinter den Mädchen und Buben. Jetzt haben sie es in der Hand, das Beste aus der Grundausbildung zu machen.

Abschlussball und ein gemeinsamer Gottesdienst - in einem würdigen Rahmen geht für die Schüler die Zeit an der Mittelschule Buchbach zu Ende. Bei der Zeugnisübergabe gaben ihnen Lehrer, Elternbeirat und der Bürgermeister gute Ratschläge mit auf den Weg.

Als Symbol für endlose und ewige Entwicklung sieht Rektorin Irmhild Philipp die Sonnenblume. Diese Entwicklung drehe sich um ein magisches Zentrum, von dem sie ausgehe und um das sie sich drehe. Dieses Zentrum sei einerseits die Familie, andererseits die Schule. "Heute", sagte die Rektorin, "endet lediglich ein wichtiger Abschnitt, deine Grundausbildung. Du hast es jetzt in der Hand, weiter zu machen, aufzubauen, dazuzulernen." Die Sonnenblume, die kleine Sonne, stehe für Licht und Leben, für Wachstum und Entwicklung.

Bürgermeister Thomas Einwang sprach die Strecke an, welche die Schüler nun hinter sich gelassen hätten, vom ersten Schultag, an dem der kleine Maxl meinte "das nennt sich erste Klasse, aber es sind Holzbänke", bis zur Vollendung dieses ersten Lebensabschnitts. "Mit der Entlassung beginnt die Schule des Lebens, die Zeit des Behütetseins ist vorüber", sagte Einwang. Nur derjenige habe Erfolg, der eisern lerne. An die jungen Leute appellierte er, sich nicht entmutigen zu lassen, lernen sei wie Rudern gegen den Strom. "Bewahrt euch eure Fröhlichkeit. Möge euch das gelingen, was ihr euch vornehmt", gab er den Absolventen mit auf den Weg.

Elke Huber, Vorsitzende des Elternbeirats, richtete nur ein paar Worte an die Schüler, ermahnte sie, sich ihre "Sprungkraft" zu bewahren, denn es gelte, so manchen Stein oder Felsbrocken zu überspringen.

Nun kamen die beiden Lehrer der neunten Klassen zu Wort. Karl Huber von der 9a attestierte seiner Klasse, sie sei fleißig gewesen, quirlig, spontan, für jeden Spaß zu haben. "Manchmal dachte ich mir, besonders die Mädchen kommen aus einer Gegend, in der Lachgas in der Luft liegt." In den Berufspraktika hätten sie sich gut gesschlagen, sagte Huber. "Danke für euer Verhalten . Jetzt nutzt eure Chance, manchmal bekommt man keine zweite." Rüdiger Sanft von der 9b meinte, das "b" könne auch für "brav" stehen. Von anderen Kollegen habe er des öfteren Lob für seine wohlerzogenen Schüler bekommen. Zum Abschluss zitierte er Theodor Heuss: "Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, liegen zu bleiben".

Rektorin Philipp berichtete, dass zuletzt 32 Schüler die beiden neunten Klassen in Buchbach besucht hätten, davon bestanden 22 den Quali. Sie beglückwünschte diese Schüler aber auch diejenigen, die mit einem "passablen Abschlusszeugnis" oder dem Teilquali entlassen wurden.

Ganz besonders hob Irmhild Philipp die zwei Schulbesten hervor, beide mit einem Notendurchschnitt von 1,9: Julia Schmid und Julia Schulz. Julia Schulz wird die Wirtschaftsschule Gester in Mühldorf besuchen, Julia Schmid beginnt eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der Firma Elektro-Bauer in Buchbach. Die Abschlussfeier wurde von Mitgliedern der Musikschule - Romina Marazzo, Verena Scheurer, Birgit Haider und Anika Brandlmeier - begleitet.

ell/Mühldorfer Anzeiger

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