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Mehr Unterricht

Ab Freitag sind mehr Schulen im Landkreis Mühldorf offen

Bleibt die 7-Tage-Inzidenz für fünf Werktage unter 165, können die Schulen wieder öffnen.
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Ab dem 14. Mai dürfen wieder mehr Kinder zur Schule gehen.

Die deutlich gesunkenen Corona-Neuinfektionen machen es möglich: Ab Freitag (14. Mai) dürfen wieder mehr Kinder in die Schule gehen. Wer davon profitiert, lesen Sie hier.

Mühldorf – Der seit einigen Tagen deutlich gesunkene Corona-Inzidenzwert macht im Landrkeis mehr Unterricht in der Schule möglich. Das teilte das Landratsamt jetzt mit. Nach seinen Angaben profitieren vor allem Grund- und Förderschüler von den gesunkenen Werten.

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Der Landkreis Mühldorf habe am Dienstag, 11.Mai, fünf Tage hintereinander den Schwellenwert der Sieben-Tage-Inzidenz von 165 unterschritten, heißt es aus dem Landratsamt. „Daher sind erweiterte Schulöffnungen ab Freitag, 13. Mai, möglich“, sagte Sprecherin Simone Kopf.

Grundschulen profitieren besonders

Damit können einige Schüler ab heute in den Wechsel- und Präsenzunterricht gehen. Das gilt laut Kopf neben der vierten Klasse auch für die Klassen eins bis drei an den Grundschule. An den Förderschulen gilt diese Regelung neben den Abschlussklassen nun auch für die Jahrgangsstufen eins bis sechs, einschließlich schulvorbereitende Einrichtungen.

Testpflicht bleibt bestehen

„Die Testpflicht für alle Klassen bei Präsenzunterricht bleibt bestehen“, betonte Kopf. „Eine Testpflicht gilt ebenso für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal.“

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Auch für die Teilnahme an der Notbetreuung in Schulen sei - unabhängig von der Inzidenz nur mit negativem Test möglich. „Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht nicht aus.“

Keine Perspektive gibt es trotz der gesunkenen Werte für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen. „Sie sind mit Ausnahme der Notbetreuung weiterhin geschlossen.“

40 Prozent einmal geimpft

Auf einem guten Weg sieht sich das Landratsamt bei den Impfungen. Nach seinen Angaben gab es bisjetzt 60 933 Impfungen iim Impfzentrum und bei niedergelassenen Ärzten. 46 404 Personen sind mindestens einmal geimpft, „das entspricht 40 Prozent der gesamten Landkreisbevölkerung“, betonte Sprecherin Kopf. 14 529 Personen oder 12,5 Prozent haben nach ihren Angaben die zweite und abschließende Impfung erhalten.

Testzahlen im Landkreis

Um Infektionen frühzeitig zu entdecken und so die ungehinderte Ausbreitung der im Landkreis vorherrschenden britischen Virus-Variante im Landkreis zu unterbinden, hat der Landkreis die Testkapazitäten in den vergangenen Wochen nach eigenen Angaben massiv ausgeweitet.

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So wurden in den ersten Maitagen 3330 PCR-Tests an den Testzentren, in den Heimen und bei Reihentestungen im Landkreis durchgeführt. Die Zahl der gemeldeten Schnell- bzw. Selbsttests belief sich auf 22 654 in Testzentren, Heimen und Schulen. „Die Erfassung der Testzahlen beruht auf freiwilliger Meldung, weshalb im Landkreis mehr Tests durchgeführt werden, als beispielsweise im Klinikum, bei niedergelassenen Ärzten, in Apotheken oder Unternehmen“, erläuterte Kopf.

Infektionen an Schulen und Kitas

12 222 Selbsttests gab es an den Schulen im Landkreis, davon waren nur drei Ergebnisse positiv. „Das Infektionsgeschehen an den Schulen ist weiterhin unauffällig“, sagt Kopf. „Das gilt auch für die Notbetreuungen in den Kitas des Landkreises.“ Dort sei zwischen 3. und 9. Mai nur ein Fall verzeichnet worden.

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